I’m Thinking of Ending Things: Eine Analyse des psychologischen Labyrinths

Der Film I’m Thinking of Ending Things (2020), unter der Regie von Charlie Kaufman, gilt als eines der komplexesten Werke des modernen Kinos. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Iain Reid, entführt der Film das Publikum in eine beklemmende, surreale Reise, die weit über das hinausgeht, was man von einer klassischen Beziehungsdramaturgie erwartet.

Inhalt und Thematik

Die Handlung beginnt scheinbar simpel: Eine junge Frau begleitet ihren Freund Jake zu dessen abgelegenem Elternhaus, um seine Eltern kennenzulernen. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Der Titel „I’m thinking of ending things“ fungiert dabei als doppeldeutige Metapher – sie bezieht sich sowohl auf den Wunsch der Protagonistin, die Beziehung zu beenden, als auch auf weitaus existenziellere Krisen, die sich erst im Verlauf des Films durch Zeitverschiebungen und Identitätswechsel offenbaren.

Rezeption und Kritiken

Die Fachpresse ist sich uneins über das Werk, was auch in der Schweizer Filmkritik – etwa durch das Filmbulletin – als Zeichen für Kaufmans „Regiestreich“ gewertet wird.

  • Stärken: Der Film besticht durch herausragende schauspielerische Leistungen und ein unkonventionelles, „innovatives Mindfuck-Konzept“, das Experten des Genres begeistert.
  • Schwächen: Kritiker bemängeln häufig, dass der Film durch ausufernde Dialoge und eine Überladung mit popkulturellen Anspielungen für ein breites Publikum schwer zugänglich bleibt.

Wahrnehmung im deutschsprachigen Raum

Auch in der Schweiz und im restlichen deutschsprachigen Raum wird der Film als diskussionswürdiges Phänomen betrachtet. Er wird oft in Podcasts (wie jahierfilme) und auf Filmportalen analysiert, wobei der Fokus häufig auf der Verschachtelung der Realitätsebenen liegt. Während einige den Film als „zu überladen“ empfinden, sehen andere in ihm eine meisterhafte Abhandlung über Einsamkeit, Alter und die Vergänglichkeit des Lebens, die erst beim zweiten oder dritten Hinsehen ihre volle, oft düstere Wirkung entfaltet.


Empfohlene weiterführende Informationen

  1. I’m Thinking of Ending Things – Filmbulletin
  2. I’m Thinking of Ending Things – Mindfuck-Film.de
  3. I’m Thinking of Ending Things – Kritik auf Das Filmfeuilleton

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Psychothriller von Charlie Kaufman mit Jessie Buckley und Jesse Plemons. In Netflix' Psychothriller-Romanverfilmung I'm Thinking of Ending Things von Charlie Kaufman beginnt Jessie Buckley ihre Beziehung und die Welt bei einem Besuch der Schwiegereltern in Frage zu stellen.

US (2020) / Psychothriller, Horrorfilm
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Quelle: moviepilot.de