In nomine matris – Eine filmische Auseinandersetzung mit Mutterschaft und Wandel

Filmübersicht

Der Dokumentarfilm In nomine matris (2017) ist eine schweizerische Produktion unter der Regie von Francesca Solari. Der Film, der in Zusammenarbeit mit Close Up Films und der RSI (Radiotelevisione svizzera) entstand, bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und erzählter Geschichte.

Inhalt und Thematik

Die Handlung des 85-minütigen Werks entfaltet sich um das persönliche Schicksal einer Frau, die mit dem Verlust der Spuren ihrer Tochter konfrontiert ist. Auf der Suche nach einem neuen Lebensinhalt entdeckt sie in der Schweizer Landschaft – zwischen Berg und See – einen alten Felsenkeller.

Der Film dokumentiert die Transformation dieses rauen, steinernen Ortes in einen bewohnbaren Raum. Begleitet wird dieser bauliche Prozess durch den plötzlichen Tod der Mutter der Protagonistin. Diese beiden parallelen Ereignisse – die physische Arbeit am Bau und die emotionale Aufarbeitung der mütterlichen Beziehung – verschmelzen zu einem inneren Metamorphose-Prozess. In nomine matris fungiert somit als eine Parabel über das Erlernen einer neuen Qualität der Liebe und die psychologische Aufarbeitung der Mutter-Tochter-Dynamik.

Produktion und Hintergrund

  • Regie: Francesca Solari
  • Produktion: Close Up Films (Genf), RSI Radiotelevisione svizzera
  • Genre: Dokumentarfilm
  • Länge: 85 Minuten
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Produktionsstandort: Schweiz

Der Titel des Films lehnt sich in seiner lateinischen Form (Im Namen der Mutter) an klassische religiöse oder rechtliche Formeln an, die in historischen Kontexten (wie bei kirchlichen Dokumenten oder mittelalterlichen Verträgen) häufig zur Bekräftigung einer Identität oder eines Erbes verwendet wurden. Im filmischen Kontext wird dieser Begriff jedoch auf die intime, weibliche Abstammungslinie und die eigene emotionale Identität transformiert.


  1. In nomine Matris bei Close Up Films – Die offizielle Produktionsseite mit detaillierten Hintergrundinformationen.
  2. Cinéforom – In nomine matris – Eine umfassende Übersicht zum Film, seinen Themen und den Produktionsbeteiligten.
  3. Swiss Films – In nomine matris – Die zentrale Anlaufstelle für Schweizer Filmproduktionen mit weiterführenden technischen Daten.

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Schweizer Filme
In nomine matris
In nomine matris
Switzerland, 2017
Eine Frau gibt ihr Innerstes Preis: das spurlose Verschwinden ihrer Tochter, die Entdeckung einer alten Höhle zwischen Berg und See, der Umbau dieser Höhle in eine Behausung, der unerwartete Tod ihrer Mutter…Zwischen Dokumentarfilm und inszenierter Erzählung wird das reale Leben auf einer Baustelle zum Versuchsgelände einer inneren Metamorphose, zum Weg der Annäherung an die Mutterbeziehung, zur Parabel über das Erlernen einer höheren Art von Liebe.
von Francesca Solari
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Quelle: swissfilms.ch