INHEAVEN: Eine Retrospektive der Indie-Rock-Band

Die britische Band INHEAVEN erlangte vor allem im Jahr 2017 durch ihr gleichnamiges Debütalbum internationale Aufmerksamkeit. Die Gruppe, bekannt für ihre energetische Mischung aus College-Rock, Fuzz-Punk und melodischem Indie-Rock, prägte die Szene Mitte der 2010er Jahre maßgeblich.

Profil und Musikstil

INHEAVEN wurde oft für ihre unaufgesetzte Art und ihre musikalischen Referenzen gelobt. Kritiker zogen Vergleiche zu legendären Bands wie den Pixies, The Breeders oder den Get Up Kids. Ihr Sound zeichnete sich durch eine gelungene Balance aus rauen Gitarrensounds und eingängigen Pop-Melodien aus, wobei Stücke wie „Treats“ oder „Vultures“ als kleine Hits hervorgehoben wurden.

Präsenz in der Schweiz und Europa

Die Band war ein gern gesehener Gast auf europäischen Konzertbühnen und trat regelmäßig als Support-Act auf. Ein bemerkenswerter Auftritt fand am 23. April 2017 in der Mascotte in Zürich statt, wo INHEAVEN zusammen mit der Band Naives als Support für die britische Indie-Band Circa Waves auftrat. Diese Konzerte unterstrichen den Status der Band als aufstrebender Live-Act, der es verstand, das Publikum bereits vor dem Hauptact zu begeistern.

Auflösung und musikalisches Vermächtnis

Nach ihrem 2017 erschienenen Debütalbum blieb es ruhig um die Band. Die Mitglieder ließen das Projekt schließlich hinter sich. Heute existiert mit dem Duo Wings of Desire ein Nachfolgeprojekt, das aus den Überbleibseln von INHEAVEN hervorgegangen ist. Während sich das ehemalige Projekt INHEAVEN stark am Indie-Rock orientierte, schlagen die Musiker mit Wings of Desire nun eher Klänge aus dem Post-Punk und Dream-Pop an.

Interessantes am Rande

Der Name der Band findet sich in popkulturellen Kontexten immer wieder. Interessanterweise taucht der Begriff „inheaven“ – teils zweckentfremdet oder als Wortspiel – auch in Schweizer Internet-Foren auf, etwa in Nutzerbewertungen für Hundetrainer oder in romantischen SMS-Sprüchen, was jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit der Musikgruppe steht.


  1. Konzertkritik: Circa Waves & INHEAVEN im Mascotte Zürich (2017)
  2. Plattenkritik zum Debütalbum „INHEAVEN“ (Revolver Club)
  3. Über das Nachfolgeprojekt: Wings of Desire (MUSEEK)

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