Iridium: Von der Wissenschaft bis zur Anwendung in der Schweiz

Iridium ist ein faszinierendes Element, das nicht nur in der chemischen Welt als eines der seltensten Metalle der Erde bekannt ist, sondern auch in vielfältigen technischen und ästhetischen Bereichen Anwendung findet. Die folgende Übersicht zeigt die unterschiedlichen Facetten dieses Materials auf.

Wissenschaftliche Einordnung

In der Wissenschaft gilt Iridium als eines der seltensten und stabilsten Metalle. Es wird oft im Kontext extremer physikalischer Materialeigenschaften diskutiert, da es eine hohe Dichte und Korrosionsbeständigkeit aufweist. Astronomisch ist der Name zudem durch die „Iridium-Flares“ bekannt – Lichtreflexionen von Kommunikationssatelliten, die beispielsweise von der Astronomischen Gesellschaft Bern dokumentiert wurden.

Anwendungsvielfalt in der Schweiz

Die Vielseitigkeit von Iridium spiegelt sich in verschiedenen Schweizer Branchen wider:

  • Automobil & Technik: In der Schweiz werden spezialisierte Zündkerzen, wie die CR8EIX Iridium von NGK (vertrieben u.a. über MotoMotto), für Motorräder geschätzt. Die Iridium-Elektrode sorgt hier für eine präzisere Zündung, eine längere Lebensdauer und eine gesteigerte Motorleistung.
  • Audio-Technik: Hochwertige Lautsprecherkabel, wie das Cardas Iridium (erhältlich bei pure audio), nutzen die exzellente Leitfähigkeit des Materials, um einen warmen und natürlichen Klang zu erzielen.
  • Design & Architektur: Das Unternehmen SICIS bietet irisierendes Glasmosaik unter dem Namen „Iridium“ an, das in der Schweiz über Mosaik-Spezialisten wie den mosaikshop.ch für anspruchsvolle architektonische Projekte vertrieben wird. Zudem existieren Designfolien (z. B. bei Glasschutzfolien-Schweiz), die unter dem Namen Iridium ästhetische Glasveredelungen mit silbernen Streifen ermöglichen.
  • Nahrungsergänzung: Im Bereich der alternativen Gesundheitsvorsorge wird zudem „kolloidales Iridium“ als Supplement beworben, dem positive Effekte auf die geistige Vitalität zugeschrieben werden.

Hier finden Sie die informativsten Quellen zu den genannten Themen:

  1. Astronomische Gesellschaft Bern: Iridium Flare Beobachtungen
  2. MotoMotto: Hochleistungs-Zündkerzen mit Iridium-Technologie
  3. SICIS Mosaik: Glasmosaik-Kollektion Iridium
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Chem. Elemente
Iridium (Ir / 77)
Molmasse 192.2 g mol-1
Elektronegativität / Pauling 2.2
Dichte bei 20° 22.4 g cm-3
Schmelzpunkt 2410 °C
Siedepunkt 4130 °C
Atomradius (Van der Waals) 0.136 nm
Ionenradius 0.066 nm (+4)
Isotope 2
Standardpotential 1.0 V ( Ir2+ / Ir )
Iridium ist in hohem Masse feuergefährlich und kann Augenentzündungen verursachen. Bei üblicher industrieller Behandlung von Iridium besteht eine geringe Gefahr von Hautirritationen. Die Einnahme von der Chemikalie kann Entzündungen des Verdauungstraktes verursachen. Ansonsten besteht aber hier sowie bei der Einatmung ein geringes gesundheiltiches Risiko.
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