Sir J. Fraser Stoddart: Pionier der molekularen Maschinen und Brückenbauer zur Schweiz

Sir James Fraser Stoddart (* 24. Mai 1942 in Edinburgh) ist ein renommierter schottischer Chemiker und Nobelpreisträger, dessen Arbeit die moderne Nanotechnologie maßgeblich geprägt hat.

Wissenschaftliches Wirken

  • Nobelpreis für Chemie (2016): Stoddart wurde zusammen mit Jean-Pierre Sauvage und Bernard L. Feringa für das Design und die Synthese molekularer Maschinen geehrt. Seine Arbeit an rotaxanbasierten molekularen Schaltern bildete das Fundament für kontrollierbare molekulare Systeme.
  • Forschungsschwerpunkte: Sein Fokus liegt auf der supramolekularen Chemie. Ein bekanntes Beispiel ist die Forschung an metall-organischen Gerüstverbindungen (MOFs) aus natürlichen Baustoffen wie Cyclodextrin, die unter anderem in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsteams für nachhaltige Anwendungen optimiert wurden.
  • Akademische Einflüsse: Stoddart ist eine weltweit vernetzte Persönlichkeit, die durch Vorträge und Kooperationen, beispielsweise mit der Universität Basel, den wissenschaftlichen Austausch fördert.

Bezüge zur Schweiz

  • Wissenschaftliche Vernetzung: Stoddart pflegt enge Verbindungen zur Schweizer Forschungslandschaft. Im Jahr 2018 trat er als prominenter Gastredner an der Universität Basel auf, wo er unter anderem die Arbeit von Anatole von Lilienfeld würdigte.
  • Institutionelle Kooperationen: Forschungsbezogene Verbindungen bestehen punktuell zu Schweizer Institutionen wie der Empa, die wissenschaftliche Synergien in der Materialforschung und Nanotechnologie nutzen.
  • Persönliches Umfeld: Der Name Stoddart ist in der Schweiz auch in anderen Kontexten präsent. So ist Victoria Stoddart eine in der Schweizer Architekturbranche (SVIT Romandie) tätige Expertin, die seit über 15 Jahren in der Schweiz ansässig ist. (Hinweis: Hierbei handelt es sich um eine Namensgleichheit, die den Präsenzgrad des Namens im Schweizer Raum unterstreicht).

Zusammenfassung der wissenschaftlichen Bedeutung

Stoddarts Fähigkeit, komplexe molekulare Architekturen aus einfachen, oft natürlichen Grundbausteinen zu konstruieren, hat den Weg für "intelligente" Materialien geebnet. Sein Einfluss erstreckt sich von der theoretischen Chemie bis hin zu anwendungsorientierten Innovationen in der Materialwissenschaft.


  1. Ein Hauch von Oscar-Night: Nobelpreise 2016 – Ein detaillierter Bericht zur Verleihung des Nobelpreises für die Erforschung molekularer Maschinen.
  2. Bildung eines MOFs aus natürlichen Rohstoffen – Ein Fachartikel über Stoddarts Forschung an nachhaltigen metall-organischen Gerüstverbindungen.
  3. News: Departement Chemie Universität Basel – Dokumentation über den Besuch von Sir Fraser Stoddart an der Universität Basel.

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J. Fraser Stoddart
Sir James Fraser Stoddart ist ein britisch-US-amerikanischer Chemiker, der für "das Design und die Synthese von molekularen Maschinen" gemeinsam mit Jean-Pierre Sauvage und Bernard L. Feringa mit dem Nobelpreis für Chemie 2016 ausgezeichnet wurde. Er wurde am 24. Mai 1942 in Edinburgh in Schottland geboren und feiert 2019 seinen 77. Geburtstag.
J. Fraser Stoddart
Quelle: geboren.am