James Horner Person

James Horner – Der Komponist epischer Filmmusik

Leben und Karriere

James Horner (1953–2015) zählt zu den bedeutendsten Filmkomponisten der letzten Jahrzehnte. Geboren in Los Angeles als Sohn des oscarprämierten Szenenbildners Harry Horner, verbrachte er einen Teil seiner Kindheit in London. Er studierte Komposition an der University of Southern California und der University of California, Los Angeles. Bereits während seines Studiums entstanden die beiden Konzertwerke Conversations (1976) und Spectral Shimmers (1977).

Horner begann seine Karriere Ende der 1970er Jahre mit Kompositionen für das American Film Institute (AFI). Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982 mit der Musik zu Star Trek II: The Wrath of Khan. In den folgenden Jahrzehnten vertonte er über 120 Filme – von Science-Fiction und Action über Dramen bis hin zu Animationsfilmen. Besonders prägend war die langjährige Zusammenarbeit mit Regisseuren wie James Cameron (Aliens, Titanic, Avatar) und Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose, Der Bär, Der letzte Wolf).

James Horner verstarb am 22. Juni 2015 bei einem Flugzeugabsturz in Kalifornien. Sein plötzlicher Tod löste weltweit grosse Trauer in der Filmmusikwelt aus.

Bekannteste Werke und Stil

Horner war bekannt für seine emotionalen, orchestralen Kompositionen, die häufig von Chören, Soloinstrumenten (vor allem Panflöte, Oboe oder Klavier) und kraftvollen Themen geprägt waren. Zu seinen berühmtesten Scores gehören:

  • Star Trek II: The Wrath of Khan (1982)
  • Aliens (1986)
  • Willow (1988)
  • Der Name der Rose (1986)
  • Field of Dreams (1989)
  • Legenden der Leidenschaft (1994)
  • Apollo 13 (1995)
  • Titanic (1997) – für den er zwei Oscars gewann (Beste Filmmusik und Bester Song «My Heart Will Go On»)
  • Der Maske der Zorro (1998)
  • Troja (2004)
  • Avatar (2009)

Sein Stil zeichnete sich durch wiederkehrende musikalische Motive und eine meisterhafte Verbindung von klassischer Orchestermusik mit modernen Klängen aus. Kritiker warfen ihm gelegentlich vor, eigene Themen zu stark zu zitieren – ein Vorwurf, den viele grosse Komponisten der Filmgeschichte teilen.

Bezug zur Schweiz

Die Musik von James Horner ist in der Schweiz sehr präsent. Das City Light Symphony Orchestra aus Luzern führte 2019 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Mondlandung Apollo 13 live zum Film auf. Auch in Kirchen finden regelmässig «Filmmusik-Gottesdienste» statt, in denen Horner-Werke – insbesondere die Titanic-Melodie – eine zentrale Rolle spielen. Schweizer Filmmusik-Portale wie Film Exposure, Film Music Journal und Daily Movies haben Horner mehrmals ausführlich gewürdigt.

  1. Eine Playlist mit Musik von James Horner – Persönlicher und sehr informativer Streifzug durch sein Schaffen
  2. James Horner – The Classics – Ausführliche Kritik des posthum erschienenen Klassiker-Albums
  3. L’héritage de James Horner – Tiefgehender Nachruf mit spannenden Hintergrundinformationen

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Personen
James Horner
James Horner war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Filmkomponisten, der ab 1979 die Musik zu über 100 Filmen komponierte (u. a. den mit zwei Oscars prämierten meistverkauften Soundtrack aller Zeiten zu "Titanic" 1998, "An American Tail" 1986, "Braveheart" 1996, "A Beautiful Mind" 2001, "Avatar" 2009). Er wurde am 14. August 1953 in Los Angeles, Kalifornien geboren und starb mit 61 Jahren am 22. Juni 2015 in Los Padres National Forest, Kalifornien. Dieses Jahr wäre er 66 Jahre alt geworden.
James Horner
Quelle: geboren.am