Jin Jim: Senkrechtstarter zwischen Jazz, Prog-Rock und Fusion

Die Band Jin Jim hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2013 als eine der aufregendsten Formationen der deutschen Jazzszene etabliert. Bekannt für ihre energetische Mischung aus Jazz, Progressive Rock und Fusion, sprengen sie durch ihre ungewöhnliche Besetzung – allen voran die Flöte als Leitinstrument – konventionelle Genregrenzen.

Bandprofil und Besetzung

Die Band wurde 2013 ins Leben gerufen und besteht aus vier Musikern, die durch technisches Können und intuitive Spielfreude überzeugen:

  • Daniel Manrique-Smith: C-, Alto- und Bassquerflöte (stammt aus Peru)
  • Johann May: E-Gitarre und Electronics
  • Ben Tai Trawinski: Kontrabass
  • Nico Stallmann: Schlagzeug

Musikalischer Stil und Entwicklung

Jin Jim wird häufig für ihre "Präzision, Wildheit und Intuition" gelobt. Kritiker vergleichen ihren Sound mitunter mit Legenden wie Jethro Tull (aufgrund der dominanten Flöte), ziehen aber auch Parallelen zu Hip-Hop- und Latin-Elementen. Mit ihrem dritten Album „New Choices“ öffnete sich die Band stärker poppigen Strukturen, ohne ihre komplexen Wurzeln zu verlieren. Das US-Magazin Downbeat hob dabei besonders die Fähigkeit hervor, bombastische Fusion-Momente mit introspektiven Klangwelten zu vereinen.

Präsenz in der Schweiz

Jin Jim ist auch international aktiv und tritt regelmäßig in der Schweiz auf. Ein besonderes Highlight für das Schweizer Publikum war ihr Auftritt bei gambrinus jazz plus im Einstein St. Gallen, wo die Band ihr Können unter Beweis stellte. Die Kombination aus anspruchsvollem Jazz und zugänglicher Fusion sorgt dafür, dass die Band auch im Schweizer Konzertbetrieb als hochkarätiger "Senkrechtstarter" wahrgenommen wird.


  1. Jin Jim bei gambrinus jazz plus (Einstein St. Gallen)
  2. Offizielle Band-Informationen bei gambrinus.ch
  3. JazzrockTV: Album Review zu „New Choices“

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