John Deacon: Der stille Architekt hinter Queen
John Deacon, geboren 1951, ist vor allem als Bassist und Songwriter der legendären britischen Rockband Queen bekannt geworden. Während Freddie Mercury und Brian May oft im Rampenlicht standen, galt Deacon innerhalb der Band als das zurückhaltende, aber musikalisch unverzichtbare Genie. Er zeichnete für weltbekannte Hits wie „Another One Bites the Dust“ verantwortlich und war maßgeblich an der Entwicklung des charakteristischen Queen-Sounds beteiligt.
Musikalische Bedeutung und Werdegang
- Queen-Mitgliedschaft: Zusammen mit Freddie Mercury, Brian May und Roger Taylor bildete er über 20 Jahre lang das Fundament von Queen. Seine Rolle beschränkte sich nicht nur auf den Bass; als gelernter Elektronikingenieur trug er auch technisches Know-how zur Weiterentwicklung des Band-Equipments bei.
- Rückzug aus der Öffentlichkeit: Nach dem Tod von Freddie Mercury zog sich Deacon schrittweise aus dem Musikgeschäft zurück. Heute führt er ein Leben fernab des Rummels und nimmt nicht mehr aktiv an den aktuellen Tournee-Aktivitäten von Queen teil.
Präsenz in der Schweizer Kulturlandschaft
John Deacons Erbe ist auch in der Schweiz lebendig geblieben:
- „Freddie – Die Mundartshow“: Das Secondhand Orchestra würdigt in dieser Produktion im Zürcher Theater am Hechtplatz das Lebenswerk der Queen-Mitglieder. Hier werden Songs von Deacon, Mercury, May und Taylor neu interpretiert und in einen schweizerdeutschen Kontext gesetzt, um die zeitlose Qualität der Kompositionen zu feiern.
- Mediale Rezeption: In Filmbiografien wie „Bohemian Rhapsody“ wird seine Rolle – in der Darstellung durch Joseph Mazzello – als essentieller Teil des komplexen Beziehungsgefüges innerhalb der Band porträtiert.
Zusammenfassung: Der „stille“ Musiker
Obwohl John Deacon heute ein zurückgezogenes Leben im Ruhestand führt und sich konsequent von öffentlichen Auftritten fernhält, bleibt sein Einfluss auf die Popgeschichte durch seine Kompositionen und das anhaltende Interesse an der Queen-Historie unbestritten. Sein bewusst gewählter Rückzug steht in einem spannenden Kontrast zur fortwährenden Popularität seiner Musik, die auch Jahrzehnte später durch Tribute-Shows und Medienberichte weltweit – und speziell in der Schweizer Musikszene – weiterlebt.
Beste Links zum Thema
- John Deacon: Ruhestand, Vermögen und Beziehung zu Queen (Weltanalyse)
- FREDDIE - Die Mundartshow (Theater am Hechtplatz)
- Die unvergesslichen Queen (Cancerband.ch)
Vielleicht auch interessant
War das hilfreich?

