Kaffernbüffel
Der Kaffernbüffel – Kraftprotz der afrikanischen Savanne
Steckbrief
Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer), auch Kap-Büffel oder Afrikanischer Büffel genannt, ist das größte wildlebende Rind Afrikas. Er gehört zu den sogenannten Big Five und gilt unter Jägern und Fotografen als eines der faszinierendsten und gleichzeitig gefährlichsten Tiere des Kontinents.
Wichtige Daten:
- Schulterhöhe: 130–170 cm
- Gewicht: 500–900 kg (Bullen deutlich schwerer als Kühe)
- Hörner: Bei Bullen massiv und nach unten gebogen, bei Kühen schlanker
- Lebenserwartung: bis ca. 20 Jahre in freier Wildbahn
- Nahrung: reiner Weidegänger (Gräser)
Lebensraum und Verhalten
Kaffernbüffel leben in großen Herden, die von wenigen Dutzend bis über tausend Tieren umfassen können. Besonders imposant sind die riesigen Herden in Tansania (z. B. im Selous oder im Katavi-Nationalpark), wie sie auch Ernest Hemingway in «Die grünen Hügel Afrikas» beschrieb.
Sie sind extrem wehrhaft. Löwen greifen fast ausschließlich schwache, alte oder verletzte Tiere an – ein gesunder ausgewachsener Büffel kann selbst einen Löwen töten. Auch für Menschen sind sie gefährlich, besonders wenn sie überrascht oder angeschossen werden.
Bezug zur Schweiz
In der Schweiz begegnet man dem Kaffernbüffel vor allem in folgenden Bereichen:
- Spielwaren: Das beliebte Schleich Wild Life 14872 Kaffernbüffel-Modell wird über Schweizer Shops wie spiilegge.ch vertrieben. Mit 13 × 3,5 × 7 cm ist es ein detailgetreues und bei Kindern ab 3 Jahren sehr beliebtes Sammeltier.
- Jagdreisen: Schweizer Jäger organisieren über Anbieter wie JÄGER Prime oder Ridgebacks Makololo Pirsch- und Jagdreisen auf Kaffernbüffel in Mosambik, Tansania, Südafrika und Simbabwe.
- Präparation: Schweizer Taxidermie-Betriebe wie SWISStaxidermy bieten echte Schulterpräparate von Kaffernbüffeln an.
- Fotografie und Beobachtung: Viele Schweizer Naturfotografen (u. a. Manfred Stutz von wildfoto.ch oder die Anbieter von raw-wildlife.ch und hpburkhard.ch) dokumentieren Kaffernbüffel regelmäßig in Tansania (Mikumi NP), Südafrika (Mkuze) und anderen Ländern.
Interessante Fakten
- Auf Suaheli heißt der Kaffernbüffel Mbogo oder Nyati.
- Er hat eine symbiotische Beziehung zu Madenhackern (Buphagus erythrorhynchus), die Parasiten aus dem Fell picken – deutlich sichtbar auf vielen Fotos aus der Schweizer Wildtierfotografie.
- Kaffernbüffel nutzen gerne große Baobabs zum Kratzen ihres massigen Körpers.
Die 3 besten weiterführenden Links
- Kaffernbüffel: Kraftprotzen der afrikanischen Savanne – Sehr guter, informativer Schweizer Bericht mit tollen Fotos
- Auf Kaffernbüffel in freier Wildbahn – Teil 1 – Authentischer Jagdbericht aus Mosambik für interessierte Jäger
- Schleich Wild Life 14872 Kaffernbüffel – Produktseite des beliebten Schleich-Modells (ideal für Kinder)
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