Kontroversen um Pfizer: Wissenschaftliche Transparenz und politische Akteure

Die Debatte um den Pharmariesen Pfizer und dessen Rolle während der COVID-19-Pandemie ist geprägt von Kritik an Zulassungsstudien, Intransparenz bei Verträgen und der Rolle politischer Entscheidungsträger – auch mit direktem Bezug zur Schweiz.

Zentrale Themen und Diskussionspunkte

  • Zulassungsstudien und Übertragungsschutz: Im Fokus der Kritik steht die Aussage einer Pfizer-Managerin vor dem EU-Parlament, wonach der Impfstoff vor der Markteinführung nicht auf den Stopp der Virusübertragung getestet wurde. Dies widerspricht den Aussagen vieler Politiker, die den Impfstoff als Mittel zur Pandemiebekämpfung durch Fremdschutz propagierten.
  • Rolle der Behörden (Schweiz & EU): In der Schweiz steht insbesondere die Rolle des ehemaligen Bundesrates Alain Berset und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) in der Kritik. Die Verträge mit Pfizer wurden geheim gehalten, was zu Klagen führte, wie etwa durch den Schweizer Investment-Banker Pascal Najadi, der den Pharmakonzern und die involvierten Ärzte rechtlich belangte.
  • Politische Akteure: Ein häufig genannter Akteur in diesem Kontext ist der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Er wird in verschiedenen Berichten kritisiert, da er trotz der aufkommenden Zweifel an der Wirksamkeit der Impfung als "Fremdschutz" an seiner Linie festhielt. Zudem wird seine Rolle bei der Beschaffung von Medikamenten wie Paxlovid in Deutschland kritisch beleuchtet.
  • Transparenz und Verträge: Kritiker werfen sowohl der EU-Kommission (unter Ursula von der Leyen) als auch nationalen Regierungen mangelnde Transparenz bei der Vergabe von Milliardenaufträgen an Pfizer vor. Publikationen, wie die sogenannten „Pfizer Files“, untermauern laut Kritikern den Vorwurf, dass das Unternehmen die Grenzen der mRNA-Wirksamkeit intern besser kannte, als öffentlich kommuniziert wurde.
  • Wissenschaftliche Stimmen: Auch intern gab es Stimmen, die kritische Aspekte beleuchteten; so wird beispielsweise auf Aussagen des Pfizer-Wissenschaftlers Nick Karl zur natürlichen Immunität verwiesen, die den Fokus auf eine einseitige Impfstrategie infrage stellten.

Wichtige Zusammenhänge in der Schweiz

Die Schweizer Behörde Swissmedic erteilte Pfizer unter Auflagen Zulassungen, was ebenfalls Gegenstand öffentlicher Diskussionen ist. Der Rechtsstreit von Pascal Najadi gegen Pfizer und die Rolle von Ex-Gesundheitsminister Berset spiegeln den Wunsch nach einer detaillierten Aufarbeitung der Ereignisse wider.


  1. Pfizer gibt zu: Impfstoff wurde nicht getestet - Schweizer Standpunkt
  2. Betrug bei Biontech und Pfizer? Zweifelhafte Zulassung - reitschuster.de
  3. Martin Sonneborns Kritik an politischer Verantwortung: Haftstrafen und Korruption in der EU

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Personen
Karl Pfizer
Karl Pfizer war ein deutscher Chemiker und Unternehmer, der in Brooklyn zusammen mit seinem Cousin Charles Erhart den heute internationalen Pharmakonzern "Pfizer" (1849) gründete. Er wurde am 22. März 1824 in Ludwigsburg geboren und starb am 19. Oktober 1906 mit 82 Jahren in Newport, Rhode Island in den Vereinigten Staaten. 2019 jährte sich sein Geburtstag zum 195. Mal.
Karl Pfizer
Quelle: geboren.am