Katzendiebe (1996) – Eine Schweizer Kultkomödie

Der Schweizer Spielfilm „Katzendiebe“ aus dem Jahr 1996 ist eine unterhaltsame Komödie des Regisseurs Markus Imboden. Der Film gilt als ein bedeutender Erfolg des Schweizer Kinos der 90er-Jahre und markierte einen wichtigen Meilenstein in der Karriere von Hauptdarsteller Beat Schlatter.

Handlung

Die Geschichte dreht sich um Fredi Rüegg (gespielt von Beat Schlatter), der in einer Garage lebt und sich mit einer moralisch zweifelhaften, aber einträglichen Methode über Wasser hält: Er entwendet Katzen, um sie anschließend gegen Finderlohn ihren Besitzern zurückzugeben.

Sein Leben nimmt eine turbulente Wendung, als der Lieferwagen seiner Tochter mitsamt dem Musik-Equipment der Band bei der Russenmafia landet. Um das Lösegeld von 1500 Franken aufzubringen, suchen Fredi und sein Geschäftspartner Alain nach einem neuen, "großen Coup". Dabei geraten sie an Karin, eine attraktive Geistheilerin, deren magische Katze zum Ziel ihrer Begierde wird. Was als geschäftliches Unterfangen beginnt, verstrickt sich bald in komplexe Liebesgeschichten und weitere Komplikationen.

Produktion und Hintergrund

  • Regie: Markus Imboden
  • Drehbuch: Unter anderem mitgewirkt durch Patrick Frey, der gemeinsam mit Beat Schlatter und Enzo Esposito im Kabarett „Götterspass“ erfolgreich war.
  • Musik: Die Filmmusik komponierte Peter von Siebenthal.
  • Erfolge: Der Film war ein großer Kassenerfolg in der Schweiz. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Walo und dem Schweizer Goldnacht-Preis.
  • Kulturelle Bedeutung: Auch Jahre nach der Erstveröffentlichung ist „Katzendiebe“ ein fester Bestandteil der Schweizer Filmkultur und wurde etwa im Rahmen von Filmabenden in Zürcher Kulturzentren (z. B. im KAFF Zürich-Affoltern) präsentiert.

Wissenswertes

  • Der Film ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Kinderbuch „Achtung, Katzendiebe!“ von Karen-Susan Fessel.
  • Beat Schlatter etablierte sich durch diesen Film als feste Größe im Schweizer Kino, was ihm nachfolgende Rollen in Produktionen wie „Mein Name ist Eugen“ oder „Komiker“ ebnete.

  1. Beat Schlatter - Veron Management (Biografische Informationen)
  2. DVD Katzendiebe - DVD1 (Bezugsquelle & Filmbeschreibung)
  3. Porträt des Schauspielers Patrick Frey (Hintergründe zum Drehbuch)

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Katzendiebe
Katzendiebe
Switzerland, September 1996
Fredi und Alain wohnen zusammen in einer Garage, klauen Katzen und bringen diese gegen Finderlohn ihren Besitzern zurück. Fredi hat sich mit diesem Leben abgefunden. Alain jedoch gibt sich immer noch als Geschäftsmann mit eigener Firma aus. Dieses Bild will er unbedingt gegenüber seiner 16jährigen Tochter Tanja wahren, die bei ihrer Mutter wohnt. Tanja ist Leadsängerin einer Mädchenrockband. Als die Band ihr Probelokal wechseln muss, anerbietet sich Alain, mit seinem «Firmentransporter» Musikanlage und Instrumente zu transportieren. Dummerweise verursacht er dabei einen Unfall und braucht nun dringend Geld. Also wagt er mit Fredi einen grossen Coup: Sie klauen Diana, die «magische Katze» einer Geist-heilerin. Das hätten sie besser nicht getan…
von Markus Imboden
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Quelle: swissfilms.ch