Übersicht: Der Experimentalfilm „Kreismühle“ von Jules Claude Gisler
Der Kurzfilm „Kreismühle“ ist ein schweizerisches Filmprojekt aus dem Jahr 2020, das sich durch seine experimentelle Herangehensweise und die Verknüpfung von dokumentarischen Elementen mit Found-Footage-Material auszeichnet.
Filminhalt und Konzept
Der Protagonist des Films begibt sich während einer Zugfahrt durch eine winterliche Landschaft auf eine assoziative Reise. Dabei prasseln Ereignisse aus der ganzen Welt auf ihn ein. Der Film reflektiert den modernen Alltag, die Reizüberflutung durch Medien und den Prozess des „Sich-im-Kreis-Drehens“. Mit einer Laufzeit von rund 9 bis 10 Minuten nutzt der Film eine visuelle und narrative Collage, um diese Eindrücke einzufangen.
Produktion und akademischer Kontext
- Regie: Jules Claude Gisler
- Entstehung: Der Film entstand im Rahmen des Bachelor-Studiums im Bereich Video an der Hochschule Luzern – Design & Kunst.
- Genre: Experimentalfilm / Dokumentarfilm
Auszeichnungen und Rezeption
Der Film fand im Schweizer Filmbetrieb Anerkennung und wurde unter anderem beim Internationalen Filmfestival Freiburg (FIFF) gewürdigt. Dort erhielt „Kreismühle“ den Prix Auslandsvisum (dotiert mit CHF 1000), eine Auszeichnung, die die künstlerische Relevanz des Werks unterstreicht. Zudem findet der Film Erwähnung im Kontext des Innerschweizer Filmpreises, was seine regionale Bedeutung innerhalb des Schweizer Filmschaffens unterstreicht.
Empfohlene Links
- Kreismühle - Film Zentralschweiz – Detailseite zum Film mit Kurzbeschreibung und technischen Daten.
- FIFF - Preisträger 2021 – Offizielle Mitteilung über die Vergabe des „Prix Auslandsvisum“ an Jules Claude Gisler.
- Innerschweizer Filmpreis - Filme – Archiv der nominierten und ausgezeichneten Werke, in dem „Kreismühle“ als gelisteter Film geführt wird.
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