Porträt der Kreuzblättrigen Wolfsmilch (Euphorbia lathyris)

Die Kreuzblättrige Wolfsmilch ist eine faszinierende, aber mit Vorsicht zu genießende Pflanze, die aufgrund ihres markanten Aussehens und ihrer ihr nachgesagten Eigenschaften in Schweizer Gärten und darüber hinaus immer wieder diskutiert wird.

Botanische Einordnung und Merkmale

  • Wissenschaftlicher Name: Euphorbia lathyris
  • Familie: Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
  • Wuchs: Die krautige, meist zweijährige Pflanze wächst aufrecht und kann Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen.
  • Erscheinungsbild: Sie ist immergrün und zeichnet sich durch eine kreuzweise-gegenständige Blattstellung aus, die ihr den deutschen Namen verliehen hat.
  • Giftigkeit: Vorsicht: Die gesamte Pflanze ist giftig. Der austretende Milchsaft kann bei Kontakt mit Haut oder Augen zu Reizungen führen.

Bekannte Trivialnamen

Aufgrund ihrer vielfältigen Eigenschaften existieren zahlreiche volkstümliche Namen, darunter:

  • Wühlmauswolfsmilch
  • Springkraut
  • Hexenmilch oder Teufelsmilch
  • Vierzeilige Wolfsmilch

Anwendung und Ruf im Garten

In der Schweiz und im deutschsprachigen Raum ist die Pflanze vor allem unter Hobbygärtnern als „Wühlmaus-Schreck“ bekannt. Es wird oft berichtet, dass die Wurzelausscheidungen der Pflanze Wühlmäuse vertreiben können. Hierzu gibt es jedoch geteilte Meinungen: Während viele Gartenbesitzer auf die Wirkung schwören, betrachten andere dies als einen weitverbreiteten Irrglauben oder anekdotische Beobachtung.

In der Bodengesundung wird Euphorbia lathyris bisweilen in Listen von Pflanzen geführt, die zur Gründüngung und ökologischen Gartenaufwertung genutzt werden können. Da sie jedoch selbstaussäend ist, findet man sie oft an „möglichen und unmöglichen Stellen“ im Garten wieder.

Wichtige Hinweise für den Anbau

  • Pflege: Die Pflanze gilt als sehr pflegeleicht.
  • Sicherheit: Aufgrund der Giftigkeit sollte beim Umgang mit der Pflanze (insbesondere beim Rückschnitt oder Jäten) stets Handschuhe getragen werden, um Hautkontakt mit dem ätzenden Milchsaft zu vermeiden.
  • Herkunft: Ursprünglich aus Asien stammend, ist sie im Mittelmeerraum längst eingebürgert und hat sich auch in hiesigen Breitengraden fest etabliert.

Empfohlene weiterführende Informationen

  1. Klostergarten St. Gallen – Pflanzenverzeichnis
  2. PKBlog: Wühlmäuse loswerden mit der Kreuzblättrigen Wolfsmilch
  3. Hortus Delirantium – Hintergrundwissen zur Euphorbia lathyris

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Blumen
Kreuzblättrige Wolfsmilch
Gattung
Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)
Blütezeit
Juni bis August
Vorkommen
kollineKolline Stufe (Hügelstufe: bis ca. 900m)
Stufe
Kreuzblättrige Wolfsmilch
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