Übersicht: La clé de la chambre à lessive – Ein Schweizer Filmporträt

Der Dokumentarfilm ��La clé de la chambre à lessive“ (dt.: „Der Schlüssel zur Waschküche“) von Frédéric Florey und Floriane Devigne ist ein beobachtendes Werk aus der Schweiz, das den Alltag in einem Wohnblock in Lausanne porträtiert.

Zusammenfassung und Kontext

Der Film nutzt die Waschküche eines Lausanner Mietshauses als mikrokosmischen Schauplatz. In diesem gemeinschaftlich genutzten Raum, in dem Bewohner buchstäblich ihre „schmutzige Wäsche“ waschen, entfaltet sich eine „menschliche Komödie“. Die Regisseure fangen dabei die sozialen Dynamiken, Spannungen und die kleinen zwischenmenschlichen Interaktionen ein, die die Grundlagen unserer Gesellschaft widerspiegeln. Der Film wird oft als eine Mischung aus Dokumentation und bissiger Gesellschaftsstudie beschrieben.

Kernaspekte des Films

  • Schauplatz: Eine typische Waschküche in einem Schweizer Mehrfamilienhaus, ein Raum, der in der Schweiz oft als Ort der sozialen Kontrolle und Organisation dient.
  • Thematik: Soziales Gefüge, nachbarschaftliche Beziehungen und die alltäglichen Rituale des Zusammenlebens.
  • Stil: Beobachtend, teils humorvoll, teils nachdenklich – eine „comédie humaine“, die die alltäglichen Herausforderungen und Eigenheiten der Bewohner in den Fokus rückt.

Verfügbarkeit

Der Film ist als DVD über den Schweizer Filmvertrieb artfilm.ch erhältlich, der sich auf den Erhalt und die Verbreitung des Schweizer Kulturschaffens spezialisiert hat.


  1. La clé de la chambre à lessive auf artfilm.ch – Offizielle Seite zum Film mit DVD-Bezugsquelle.
  2. Les Bulles de Sophie – Ein Schweizer Anbieter für nachhaltige Waschmittel, passend zum täglichen Leben in der Waschküche.
  3. Boîte à Chenilles – Ein Schweizer Projekt, das die Naturbeobachtung fördert (ein Beispiel für hochwertiges Schweizer Kulturschaffen abseits des Films).

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Schweizer Filme
La clé de la chambre à lessive
La clé de la chambre à lessive
Switzerland / France, April 2013
Im Wohnblock an der Rue de Genève 85 in Lausanne ist der Waschküchenschlüssel viel mehr als ein einfacher Schlüssel, um die Tür zur gemeinsamen Waschküche aufzuschliessen. Die Begegnung zwischen diesem Symbol einer typisch schweizerischen, ordnungsliebenden Mentalität und den Mietern, die vom Sozialamt in Notwohnungen untergebracht wurden, ist nicht selbstverständlich. Während die Waschküche sich normalerweise im Keller befindet, teilen sich die Bewohner in diesem Haus eine winzige Waschküche in der Eingangshalle des Gebäudes, da das Untergeschoss für die Prostitution reserviert ist. Um Ordnung und Sauberkeit durchzusetzen, stellt der Hausbesitzer Claudina ein, eine neue «Wäschefrau».
von Frédéric Florey, Floriane Devigne
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Quelle: swissfilms.ch