Übersicht: La femme et le TGV – Ein Schweizer Kurzfilm-Erfolg

«La femme et le TGV» ist ein vielfach ausgezeichneter Schweizer Kurzfilm unter der Regie von Timo von Gunten, der durch seine emotionale Geschichte und seine prominente Besetzung internationale Beachtung fand.

Hintergrund und Handlung

Die Geschichte basiert auf wahren Ereignissen: Die Protagonistin Elise Lafontaine (gespielt von der britischen Schauspielerin Jane Birkin) winkt seit 40 Jahren täglich den TGV-Zügen zu, die an ihrem Haus vorbeifahren. Diese einsame, aber beständige Routine wird jäh unterbrochen, als die Zugstrecke geändert wird. Elise beschließt daraufhin, ihre Komfortzone zu verlassen, um den Lokführer ausfindig zu machen.

Produktion und Schweizer Bezug

  • Regie: Timo von Gunten
  • Produzent: Giacun Caduff (stammend aus Muttenz, Schweiz)
  • Hauptrolle: Jane Birkin
  • Besonderheit: Der Film wurde in der Schweiz produziert und hat eine starke lokale Verankerung. Er gewann den Schweizer Filmpreis 2017 und erhielt eine hochkarätige Oscar-Nominierung als bester Kurzfilm.
  • Entstehung: Die Inspiration lieferte die wahre Geschichte der Schweizerin Sonja Schmid, die über Jahre hinweg tatsächlich TGV-Zügen zuwinkte.

Rezeption und Verbreitung

Der Kurzfilm wurde schweizweit auf zahlreichen Festivals und kulturellen Veranstaltungen gezeigt, unter anderem beim Locarno Film Festival. Auch im Bildungsbereich sowie durch lokale Kulturvereine (z. B. in Muttenz, Sursee und Aarau) wurde das Werk intensiv gewürdigt und diskutiert. Die visuelle Gestaltung (VFX) und das Make-up wurden ebenfalls von Schweizer Fachleuten realisiert, was die hohe Qualität der heimischen Filmproduktion unterstreicht.


  1. La femme et le TGV auf Play Suisse – Offizielles Streaming-Angebot der SRG.
  2. Innovative EYE: Hintergrundinformationen zum Film – Ausführliche Synopsis und Einordnung des Werks.
  3. Trickfilmer.ch: Einblicke in die VFX-Produktion – Spannende technische Details aus der Schweizer Filmproduktion.

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La femme et le TGV
La femme et le TGV
Switzerland, August 2016
Elise Lafontaine winkt seit 40 Jahren den TGV Zügen zu, die an ihrem Haus vorbeifahren. Als sie eines Tages im Garten einen Brief findet, erfährt sie, dass einer der Lokführer sich jeden Morgen freut, sie winken zu sehen. Elise macht seinen Namen bei der SBB ausfindig und ein romantischer Briefverkehr beginnt. Elise’s einsamer Alltag gewinnt wieder an Lebensenergie und die Welt scheint wunderbar. Doch als sie eines Nachmittags auf ihrem Balkon wartet kommt kein Zug mehr vorbei. Sie erfährt von der Bahnauskunft, dass der Fahrplanwechsel die Abschaffung der Route von Bern nach Paris bedingte. Alles wirkt verloren. Doch wird Elise zurück in die Einsamkeit kehren ganz ohne TGV Züge?
von Timo von Gunten
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Quelle: swissfilms.ch