Übersicht: Dokumentarfilm „La fureur de voir“

Der Dokumentarfilm „La fureur de voir“ (2017) ist ein bemerkenswertes Werk des Schweizer Regisseurs Manuel von Stürler. Das Projekt befasst sich auf einer persönlichen und philosophischen Ebene mit dem Thema der visuellen Wahrnehmung und dem Risiko der Erblindung.

Hintergrund und Inhalt

Der Regisseur Manuel von Stürler, der seit seiner Kindheit an einer degenerativen Augenerkrankung leidet, begibt sich in diesem Film auf eine introspektive Reise. Angesichts der drohenden Erblindung stellt er sich die fundamentale Frage: „Was bedeutet es zu sehen?“

  • Thematik: Der Film untersucht die menschliche Wahrnehmung, die Sinne und die Bedeutung von Sichtbarkeit. Er versteht das Handicap nicht als reinen Mangel, sondern als eine andere, ebenso reiche Erfahrung der Welt.
  • Produktion: Eine Koproduktion zwischen der Schweiz (Bande à part Films) und Frankreich (Les Films du Tambour de Soie), unter Beteiligung der SRG SSR (RTS).
  • Wirkung: Durch den Einbezug wissenschaftlicher Erkenntnisse und den Dialog mit Menschen, die ihr Augenlicht bereits verloren haben, schafft der Film ein immersives Erlebnis, das weit über die rein physische Sehkraft hinausgeht.

Produktion und Veröffentlichung in der Schweiz

Der Film wurde als Dokumentarfilm mit einer Laufzeit von 85 Minuten produziert und fand in der Schweizer Kulturlandschaft breite Beachtung.

  • Premiere und Screenings: Der Film wurde unter anderem im Rahmen von Ciné-Doc und Vision du Réel On Tour gezeigt.
  • Barrierefreiheit: In der Schweiz wurde das Werk teilweise mit spezieller Unterstützung für Menschen mit Sehbehinderung zugänglich gemacht, beispielsweise durch Vorführungen mit Audiodeskription im Cinéma Bio in Carouge.

Abgrenzung

Es ist zu beachten, dass der Titel „La fureur de...“ in der Westschweiz häufiger für kulturelle Veranstaltungen verwendet wird (z. B. „La Fureur de lire“, ein Literaturfestival in Genf). Zudem darf der Titel nicht mit dem Videospiel „Command & Conquer 3: La Fureur de Kane“ verwechselt werden, welches inhaltlich in keinerlei Zusammenhang mit dem Schweizer Dokumentarfilm steht.


  1. Cinéforom: La Fureur de voir – Zentrale Informationen zur Produktion und den beteiligten Partnern.
  2. Ciné-Doc: Programmierung zu La Fureur de voir – Detaillierte Inhaltsbeschreibung und Kontext zum Regisseur.
  3. Culture Accessible Genève: Event-Seite – Informationen zur barrierefreien Gestaltung der Filmvorführung in Carouge.

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La fureur de voir
La fureur de voir
Switzerland / France, April 2017
Mit dem Risiko der Erblindung konfrontiert, macht sich der Regisseur blindlings auf die Suche nach dem Sinn der visuellen Wahrnehmung. Sein Verlangen zu sehen nimmt uns auf einen Lehrpfad mit, der uns in die Welt des Sehens abtauchen lässt und versucht, folgende Frage zu beantworten: Was heisst SEHEN?
von Manuel von Stürler
KImehr über La fureur de voir
Quelle: swissfilms.ch