Dokumentarfilm-Portrait: La tua casa è la mia città

Der Dokumentarfilm "La tua casa è la mia città" (Schweiz, 2012) unter der Regie von Andrea Pellerani bietet einen tiefgründigen und zugleich kontroversen Einblick in die Welt der Schweizer Graffiti-Szene.

Inhaltliche Schwerpunkte des Films

  • Die Geschichte von „Sandro“: Im Mittelpunkt des Werks steht der Graffiti-Künstler Sandro. Der Film begleitet ihn und beleuchtet seinen persönlichen Werdegang in der urbanen Kunstszene.
  • Vom illegalen Akt zur Legalität: Ein zentrales Thema ist die Wandlung der Graffiti-Kunst vom illegalen Sprühen im öffentlichen Raum hin zur legalen Anerkennung.
  • Soziale und juristische Konsequenzen: Der Film thematisiert eindringlich die rechtlichen Hürden. Am Beispiel von Sandro wird aufgezeigt, wie hohe Schadensersatzforderungen – im konkreten Fall in Höhe von ca. 300.000 Franken – das Leben von Graffiti-Künstlern in der Schweiz nachhaltig prägen und belasten können.
  • Perspektivenwechsel: Das Werk fordert den Zuschauer dazu auf, die urbane Umgebung und die „Hauswände“ der Stadt aus einer neuen, künstlerisch geprägten Sichtweise zu betrachten, ohne dabei die strafrechtlichen Aspekte auszublenden.

Kontext

Der Film ist ein wichtiges Zeugnis für die schweizerische Subkultur und reflektiert die Spannungen zwischen privatem Eigentum, öffentlicher Gestaltung und der individuellen künstlerischen Ausdrucksform.


Empfohlene Ressourcen

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu dem Film und thematisch verwandten Aspekten rund um das Thema „Haus und Stadt“ in der Schweiz:

  1. LA TUA CASA È LA MIA CITTÀ - Offizielle Projektseite (AMKA)
  2. RapidMap: Personalisierte Stadtkarten für Ihr Zuhause
  3. SOS Idraulica: Schutz und Instandhaltung für Ihr Zuhause in der Schweiz

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Schweizer Filme
La tua casa è la mia città
La tua casa è la mia città
Switzerland, November 2012
Die Geschichte des jungen Sandro, der sich etwa zehn Jahre voll und ganz dem Graffiti-Writing gewidmet hat, mit dem Versuch, die Writing-Bewegung auch im Tessin bekannt zu machen. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf rund 300'000 Schweizer Franken. In Kürze wird er sich dem Prozess stellen müssen. Der Film zeigt Sandros Bewegründe, ein so grosses Risiko auf sich zu nehmen und eine andere Welt, die von Werten zusammengehalten wird, denen wir nur noch selten begegnen. Es ist auch die Geschichte eines geplatzten Traumes. Mit Sandro suchen wir die Orte auf, wo er als Writer gelebt hat, und die ihn inspiriert haben.
von Andrea Pellerani
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Quelle: swissfilms.ch