Die „Long Way“-Motorrad-Reiseabenteuer: Von der Weltreise zur Streaming-Serie
Die Motorrad-Reiseserien mit Ewan McGregor und Charley Boorman haben Kultstatus erreicht. Was als ambitioniertes Projekt um die Welt begann, entwickelte sich zu einer der bekanntesten Doku-Reihen über Abenteuerreisen. Auch in der Schweiz finden diese Abenteuer ein breites Publikum, sei es über Streaming-Plattformen oder durch lokale Live-Reportagen über ähnliche Themen.
Übersicht der „Long Way“-Serie
Die Reise-Dokumentationen dokumentieren die epischen Motorrad-Expeditionen des Schauspielers Ewan McGregor und seines Freundes, des Abenteurers Charley Boorman:
- Long Way Round (2004): Die ursprüngliche Serie, in der die beiden Freunde auf BMW-Motorrädern von London nach New York durch Europa, Asien und Alaska reisten. Sie legten damit den Grundstein für das Genre der modernen Reise-Dokumentationen.
- Long Way Down (2007): In der Fortsetzung begaben sich McGregor und Boorman auf eine Reise von John o’ Groats in Schottland bis nach Kapstadt in Südafrika.
- Long Way Up (2020): Das neueste Kapitel der Serie, das auf Apple TV+ erschienen ist. Hierbei reisten die beiden von Ushuaia in Argentinien bis nach Los Angeles in den USA. Besonderheit: Sie nutzten dafür eigens umgebaute Elektro-Motorräder von Harley-Davidson, um die 13 Länder umfassende Strecke rein elektrisch zu bewältigen.
Bezug zur Schweiz
Obwohl die „Long Way“-Serie international produziert wird, erfreuen sich Reise-Abenteuer in der Schweiz grosser Beliebtheit. Das Würth Haus Rorschach am Bodensee beispielsweise dient regelmässig als Veranstaltungsort für hochkarätige Multimedia-Live-Reportagen, bei denen Abenteurer – ähnlich wie McGregor und Boorman – ihre Reiseerlebnisse einem Schweizer Publikum präsentieren. Ebenso finden fachspezifische Diskussionsrunden, wie etwa der „Round-Table zu Long Covid“ in Bern, unter dem Begriff „Round Table“ in der Schweizer Medienlandschaft Beachtung.
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