Filmische und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema "Lost Brain" in der Schweiz

Der Begriff "Lost Brain" findet in der Schweizer Kultur- und Filmlandschaft unterschiedliche Anwendungsbereiche, wobei ein spezifischer Kurzfilm besonders hervorzuheben ist.

Der Animationsfilm "Lost Brain" (Isabelle Favez)

Das prominenteste Werk unter diesem Titel in der Schweiz ist der Kurzfilm "Lost Brain" der renommierten Schweizer Regisseurin Isabelle Favez. Der Film wurde durch das Produktionshaus Nadasdy Film realisiert und durch die Zürcher Filmstiftung sowie die SRG SSR (Radio Télévision Suisse) unterstützt.

  • Inhalt: Die Geschichte handelt von Louise, einem Krokodil, das bei jedem Niesen einen Teil seines Gehirns verliert. Die zunehmende kognitive Beeinträchtigung führt dazu, dass sie einfache Alltagstätigkeiten nicht mehr verrichten kann und in ihrer eigenen Wohnung gefangen bleibt. Sie muss einen Weg finden, die Welt neu zu entdecken, bevor sie vollständig "erlischt".
  • Auszeichnungen: Der Film feierte internationale Erfolge, darunter eine lobende Erwähnung (Special Mention) beim Ottawa International Animation Festival (2022) und eine Auszeichnung beim Palm Springs International ShortFest (2022).

Weitere Kontexte

Neben dem animierten Kurzfilm erscheint der Begriff "Lost Brain" vereinzelt in anderen Schweizer Kontexten:

  • Kunsthandel: Der Schweizer Kunstmarkt führt Werke wie das Gouache-Bild "Heinz brain lost" des Künstlers Andreas Richert, das beispielsweise über den Kunstsupermarkt vertrieben wird.
  • Musik: Auf dem Album "The Lost Sessions Vol. 1" von Snoop Doggy Dogg findet sich ein Titel namens "Funk with Ya Brain (Interlude)", der in Schweizer Online-Shops für Medienprodukte gelistet ist.

Abgrenzung

Es ist wichtig, den Begriff im Kontext wissenschaftlicher oder internationaler Produktionen abzugrenzen:

  • Wissenschaftliche Dokumentation: Filme wie Lost in Face (Valentin Riedl) befassen sich zwar mit Gehirnforschung und Animation, sind jedoch inhaltlich und produktionstechnisch von dem fiktionalen Kurzfilm von Isabelle Favez zu unterscheiden.
  • Medizinische Forschung: Begriffe wie "Lost in translation" im Kontext des alternden Gehirns beziehen sich auf aktuelle neurobiologische Forschungsergebnisse (z. B. am Leibniz-Institut für Alternsforschung) und haben keinen direkten filmischen Bezug zur Schweiz.

  1. Lost Brain - Nadasdy Film – Offizielle Seite zum Schweizer Animationsfilm von Isabelle Favez.
  2. Kunstsupermarkt - Heinz brain lost – Beispiel für eine künstlerische Aufarbeitung des Themas in der Schweiz.
  3. IDW Online: Lost in translation (Forschung) – Wissenschaftlicher Kontext zum Thema Gehirn und "Verlust" (Alterungsprozesse).

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Schweizer Filme
Lost Brain
Lost Brain
Switzerland, Planned for 3rd quarter 2020
Louise, das Krokodil, niest eines Tages versehentlich ihr Gehirn aus. Zu allem Überfluss nimmt es sogar noch vor ihr Reissaus! Dadurch hat Louise mit einem Mal Schwierigkeiten mit den einfachsten Aufgaben und nichts will ihr mehr gelingen.
von Isabelle Favez
KImehr über Lost Brain
Quelle: swissfilms.ch