Ma Na Sapna – Eine filmische Auseinandersetzung mit Leihmutterschaft
Der Dokumentarfilm „Ma Na Sapna – A Mother’s Dream“ (2013) ist ein feinfühliges Porträt über das kontroverse Thema der Leihmutterschaft. Der Film entstand als Master-Abschlussarbeit von Regisseurin Valerie Gudenus (heute Valerie Blankenbyl) an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und wurde in der Schweiz produziert.
Inhalt und Thematik
Der 86-minütige Film begleitet sechs indische Leihmütter sowie ihre Vermittlerin in einer Klinik im Nordwesten Indiens. Die Dokumentation beleuchtet die verschiedenen Phasen der Leihmutterschaft und gibt den Frauen eine Stimme, die in der öffentlichen Debatte oft ungehört bleibt. Dabei stehen die Hoffnungen der Frauen auf ein besseres Leben, das Zusammenleben der Leihmütter sowie der schmerzhafte, aber unvermeidbare Moment der Trennung vom neugeborenen Kind im Zentrum der Erzählung. Der Film untersucht zudem die komplexen zwischenmenschlichen Dynamiken zwischen den Leihmüttern, den Auftragseltern und dem medizinischen Personal.
Produktion und Hintergründe
- Regie & Drehbuch: Valerie Gudenus
- Produktion: Catpics (Schweiz)
- Produktionsjahr: 2013
- Kamera: Unter anderem Gabriela Betschart (für ihre Arbeit an Dokumentarfilmen wie diesem mehrfach ausgezeichnet).
- Rezeption: Der Film wurde auf zahlreichen Filmfestivals weltweit gezeigt (unter anderem in Nyon) und dient aufgrund seiner differenzierten Herangehensweise oft als Grundlage für wissenschaftliche Diskussionen und Publikumsgespräche zum Thema Ethik und Frauenrechte.
Verfügbarkeit
Da der Film primär im akademischen und festivalgeprägten Kontext ausgewertet wurde, ist er nicht durchgehend öffentlich frei verfügbar. Anfragen für Sichtungen oder Vorführungen können in der Regel über die Produktionsfirma oder entsprechende Schweizer Filmplattformen gestellt werden.
Empfohlene weiterführende Links
- Ma Na Sapna – Offizielle Seite bei Catpics
- Ma Na Sapna – Dossier auf filmstudieren.ch
- Porträt Gabriela Betschart (Kamera) beim SSFV
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