Übersicht: Aspekte zum Namen und zur Person „Maria Ward“

Der Name „Maria Ward“ sowie verwandte Namensnennungen treten in unterschiedlichen historischen, literarischen und regionalen Kontexten auf. Hier ist eine thematische Zusammenfassung basierend auf den vorliegenden Quellen:

1. Historische und religiöse Kontexte (Schweiz-Bezug)

In der Schweiz finden sich historische Bezüge zu „Maria“ in verschiedenen kirchlichen und musealen Kontexten:

  • Historisches Museum Thurgau: Es existieren Andachtsbilder, die Maria und das Jesuskind darstellen. Ein interessanter lokaler Bezug besteht zum „Kollegium Maria Hilf“ in Schwyz, das durch Pfarrer Jakob Bonifaz Klaus geprägt wurde.
  • Theologische Literatur: Der Heilige Alfons Maria von Liguori verfasste das Werk „Die Herrlichkeiten Mariens“, das sich mit der theologischen Bedeutung der Jungfrau Maria befasst. Der Sprachgebrauch alter Quellen nutzt hier oft Wendungen wie „ward geheiligt“.
  • Musikwissenschaft: Die Motet Cycles Database (Motet Cycles) verweist auf den Namen „Ward“ im Kontext von musikalischen Analysen (z. B. Ward 1986), die in Verbindung mit marianischen Motetten („Assumpta est Maria“) stehen.

2. Sprachliche und genealogische Verwendungen

  • Etymologie und Sprachgebrauch: Das Wort „ward“ (Vergangenheitsform von „werden“) wird in historischen Texten häufig verwendet, um Lebensereignisse oder Zustandsänderungen zu beschreiben (z. B. „Schneuwly ward der Erste“, „ward gebohren“).
  • Genealogie: In der Stammler-Genealogie finden sich Belege für den Namen „Maria Märklin“, wobei die Schreibweise „ward“ in Kirchenbüchern zur Dokumentation von Geburtsdaten genutzt wurde.

3. Kulturelle und sonstige Verwendungen

  • Literatur: Rainer Maria Rilke reflektiert in seinen Gedichten über die Begegnung mit Personen, wobei auch hier die archaische Form „ward“ zur Beschreibung tiefer emotionaler Erlebnisse genutzt wird („dass mir Seligkeit [...] ward“).
  • Internationale Räume: „Ward“ erscheint auch als geografische Bezeichnung, etwa im Historic Fourth Ward Park in Atlanta. Hier dient der Name als Ortsmarke, die jedoch in Event-Datenbanken (Eventbrite) mit lokalen Kulturschaffenden wie der Jazz-Sängerin Maria Howell in Verbindung gebracht wird.

  1. Historisches Museum Thurgau: Sammlung religiöser Grafik – Fokus auf Maria-Darstellungen mit direktem Bezug zur Schweiz (Schwyz).
  2. Die Herrlichkeiten Mariens (Alfons Maria von Liguori) – Eine tiefgehende theologische Quelle zur Person Maria.
  3. Motet Cycles Database: Assumpta est Maria – Wissenschaftliche Datenbank mit musikalischen Bezügen, die den Namen Ward im Forschungskontext nennt.

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Personen
Maria Ward
Maria Ward war eine englische Ordensschwester und Ordensgründerin, die die christliche Gemeinschaft der Englischen Fräulein ("Congregatio Jesu") ins Lebens rief und viele bis heute bestehende Schulen und Einrichtungen in zahlreichen europäischen Ländern gründete, um die Erziehung und Bildung von Mädchen zu fördern. Sie wurde am 23. Januar 1585 in Mulwith, Yorkshire in England geboren und verstarb am 30. Januar 1645 mit 60 Jahren in Heworth, York. 2019 jährte sich ihr Geburtstag zum 434. Mal.
Maria Ward
Quelle: geboren.am