Steckbrief: Mendelevium (Md) – Das künstliche Element 101

Mendelevium ist ein hochradioaktives, synthetisches Element, das in der Wissenschaft eine besondere Rolle als Meilenstein der Transurane einnimmt.

Allgemeine Daten

  • Symbol: Md
  • Ordnungszahl: 101
  • Elementserie: Actinide (Transurane)
  • Entdeckung: Benannt nach Dmitri Mendelejew, dem Begründer des Periodensystems.
  • Natürliches Vorkommen: Nicht vorhanden; es handelt sich um ein rein künstlich erzeugtes Element.

Chemische und physikalische Eigenschaften

  • Aggregatzustand: Metallisch (fest, bei Raumtemperatur).
  • Oxidationsstufen: Dominant +3, jedoch ist auch eine +2-Stufe zugänglich.
  • Produktion: Es kann nicht durch Neutronenbeschuss in makroskopischen Mengen erzeugt werden. Die Herstellung erfolgt durch Beschuss von Einsteinium-253, wobei pro Stunde etwa eine Million Atome gewonnen werden können.
  • Stabilität: Alle bekannten Isotope weisen sehr kurze Halbwertszeiten auf.

Bedeutung und Forschung

  • Wissenschaftlicher Kontext: Mendelevium markiert in der Geschichte der Chemie die Grenze der durch klassische chemische Methoden entdeckten Elemente (bis Ordnungszahl 101). Die nachfolgenden Elemente wurden primär in physikalischen Beschleunigeranlagen identifiziert.
  • Verwendung: Außerhalb der Grundlagenforschung gibt es derzeit keine praktischen Anwendungen für dieses Element.
  • Bezug zur Schweiz: In der Schweiz findet sich das Element in bildungsrelevanten Datenbanken (z. B. AutoTec) sowie im Kontext wissenschaftshistorischer Veranstaltungen. Beispielsweise thematisierte die Physikalische Gesellschaft Zürich (PGZ) die Entdeckungsgeschichte des Periodensystems und die Einordnung des Mendeleviums als Abschluss der chemisch entdeckten Reihe. Zudem gibt es in der Schweizer Fachszene (z. B. im Bereich der Spagyrik/Naturheilkunde) symbolische Zuordnungen, bei denen das Element Mendelejew/Mendelevium als strukturelles Analogon für Musterbildung und Wiederholung in Pflanzen herangezogen wird.

  1. Mendelevium bei PSE-Info (Umfassende chemische Daten)
  2. PGZ – 150 Jahre Periodensystem (Wissenschaftshistorischer Kontext)
  3. Periodensystem-Online (Atomare Eigenschaften)
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Chem. Elemente
Mendelevium (Md / 101)
Molmasse 258 g mol-1
Elektronegativität / Pauling 1.3
Dichte bei 20° k.A.
Schmelzpunkt k.A.
Siedepunkt k.A.
Atomradius (Van der Waals) k.A.
Ionenradius k.A.
Isotope k.A
Standardpotential k.A.
Da Mendelevium nicht natürlich auftritt und auch nicht in der Erdkruste vorkommt besteht kein Grund für auftretende Gesundheitsrisiken.
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