Meret Oppenheim: Eine Ikone der surrealistischen Kunst

Meret Oppenheim (1913–1985) gilt als eine der bedeutendsten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schaffen, das zwischen surrealistischen Objekten, Malerei und Lyrik oszilliert, hat sie international bekannt gemacht und ihren Platz in der Kunstgeschichte gefestigt.

Leben und Werdegang

  • Frühe Jahre: Oppenheim wuchs in einem bürgerlichen Umfeld auf, das ihre künstlerischen Ambitionen früh unterstützte. Mit 19 Jahren zog sie von Basel nach Paris, um sich dort den Surrealisten um André Breton anzuschliessen.
  • Die Pariser Zeit: Durch die Begegnung mit Man Ray und ihre ikonischen Arbeiten (wie das berühmte pelzverkleidete Frühstück) erlangte sie bereits in jungen Jahren Weltruhm.
  • Krise und Neuanfang: Nach einer künstlerischen Schaffenspause in den 1940er- und 1950er-Jahren kehrte sie 1954 in den aktiven Kunstbetrieb zurück und bezog ein neues Atelier.
  • Bezug zur Schweiz: Oppenheim prägte insbesondere die Berner Kunstszene nachhaltig, in der sie viele Jahre lebte. Ihr umfangreicher Nachlass wird heute im Kunstmuseum Bern verwahrt.

Wirkung und Anerkennung

  • Auszeichnungen: Ihr zu Ehren wird jährlich der renommierte Schweizer Kunstpreis «Prix Meret Oppenheim» verliehen.
  • Städtische Ehrungen: In Basel wurde die Passerelle am Bahnhof SBB mit der «Meret-Oppenheim-Strasse» gewürdigt, was ihre tiefe Verbundenheit mit der Stadt unterstreicht.
  • Künstlerisches Erbe: Über ihre visuelle Kunst hinaus hinterliess sie ein reiches literarisches Werk, das in Publikationen wie «Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln» aufgearbeitet wurde. Ihre Arbeit ist geprägt von einer ständigen Suche nach Unabhängigkeit, Schönheit und der Auseinandersetzung mit Träumen und Realität.
  1. Stadtgeschichte Basel: Meret Oppenheim (1913–1985) – zwischen Porzellan und Pelz
  2. Kunstmuseum Bern: Einblicke in das Leben und den Nachlass
  3. Galerie Knoell: Biografische Übersicht und künstlerischer Kontext

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Personen
Meret Oppenheim
Meret Elisabeth Oppenheim war eine deutsch-schweizerische Malerin, Bilderhauerin und Maskenbildnerin und eine der bedeutendsten Künstlerinnen des Surrealismus im 20. Jahrhundert (u. a. "Das Frühstück im Pelz" 1936). Sie wurde am 6. Oktober 1913 in Charlottenburg (heute zu Berlin) geboren und verstarb mit 72 Jahren am 15. November 1985 in Basel in der Schweiz. 2019 jährt sich ihr Geburtstag zum 106. Mal.
Meret Oppenheim
Quelle: geboren.am