Miel et Cendres: Ein Schweizer Film-Meilenstein
Der 1996 erschienene Film "Miel et Cendres" (Honig und Asche) ist eine bemerkenswerte Schweizer Filmproduktion der Dschoint Ventschr Filmproduktion AG. Unter der Regie von Nadia Fares beleuchtet das Drama die komplexen Lebensrealitäten von Frauen im zeitgenössischen Nordafrika.
Filmdaten im Überblick
- Produktionsland: Schweiz
- Erscheinungsjahr: 1996
- Regie & Drehbuch: Nadia Fares
- Produktion: Karin Koch (Dschoint Ventschr Filmproduktion AG)
- Dauer: 80 Minuten
- Hauptrollen: Nozha Khouadra, Amel Ledhili, Naji Najeh, Samia Mzali u. a.
Inhaltliche Schwerpunkte
Der Film porträtiert das Schicksal dreier Frauen – einer Ärztin (Naima), einer Universitätsabsolventin (Amina) und einer Studentin (Leila). Er thematisiert eindringlich den Konflikt zwischen traditionellen gesellschaftlichen Erwartungen und dem Streben nach einem modernen, selbstbestimmten Leben. Die filmische Erzählweise, unterstützt durch die Musik von Jean-François Bovard und weiteren Komponisten, fängt die Spannung zwischen dem „Süßen“ (Miel/Honig) und dem „Vergänglichen“ (Cendres/Asche) ein.
Verfügbarkeit in der Schweiz
Der Film ist heute für Bildungszwecke und das breite Publikum über das Archiv von SWISS FILMS zugänglich. Er wird dort mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen (Französisch, Deutsch, Englisch) angeboten, um die internationale Auseinandersetzung mit der Thematik zu fördern.
Die besten 3 Links zum Thema
- Miel et cendres – SWISS FILMS – Offizielle Seite des Films mit Streaming-Optionen und detaillierten Stabangaben.
- Crématorium Aigle – Ein Beispiel für die kulturelle und lokale Verwendung der Begriffe „Miel“ und „Cendres“ in der Schweiz (Aigle, VD).
- UNE GOUTTE DE MIEL – Artzakank Echo – Ein literarisch-philosophischer Artikel aus der Schweizer Kulturlandschaft, der die Metaphorik von Honig und Asche im Zitat von Gustav Mahler aufgreift.
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