Übersicht: "Mirages" – Facetten eines Begriffs in Film, Kunst und Kultur (Schweiz-Fokus)

Der Begriff „Mirages“ (Fata Morgana) findet in der Schweizer Kulturlandschaft und darüber hinaus vielseitige Verwendung. Von preisgekrönten Kurzfilmen bis hin zu historischem Nahverkehr findet sich der Titel in unterschiedlichen Kontexten wieder.

Film und visuelle Medien

  • Kurzfilm „Mirages“: Die Schweizer Regisseurin Wendy Pillonel hat mit ihrem Kurzfilm „Mirages“ internationale Anerkennung gefunden. Der Film wurde beim Innsbruck Nature Film Festival mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Jury lobte dabei besonders die „poetische Ästhetik“, die die Angst vor einer Welt ohne Wasser thematisiert und durch eine anspruchsvolle Kameraführung eine feindliche Wüstenwelt in Szene setzt.

Kunst, Ausstellungen und Kultur in der Schweiz

  • Ausstellungen: In der Schweiz begegnet uns der Begriff auch in der bildenden Kunst. So etwa bei der Ausstellung „Cités Délaissées & Mirages“ des Künstlers Jean-Yves Yersin, die sich mit futuristischen Visionen verlassener Städte auseinandersetzt (Galerie Boléro, Versoix).
  • Interaktive Installationen: In Meyrin (Kulturamt) wird das Thema „Mirages & Miracles“ durch die Künstler Claire Bardainne und Adrien Mondot aufgegriffen. Hierbei verschmelzen digitale Animationen, Augmented Reality und Holographie zu einer interaktiven Erfahrung.

Historisches und Diverses

  • Zürcher Verkehrsgeschichte: Für Eisenbahn- und Tram-Enthusiasten in der Schweiz ist „Mirages“ ein bekannter Begriff im Kontext des öffentlichen Verkehrs. Er bezeichnet die legendären Zürcher Tram-Motortypen, die unter anderem durch den Verein Aktion Pro-Sächsitram dokumentiert und bewahrt werden.
  • Musik und Literatur: International (aber im Schweizer Buchhandel präsent) findet sich der Titel zudem in der Literatur, etwa bei dem Thriller-Duo Camilla Läckberg und Henrik Fexeus, sowie in experimentellen musikalischen Projekten, wie dem Duo Razen.

Empfohlene weiterführende Informationen

  1. Mirages gewinnt den 1. Preis am INFF (Wendy Pillonel)
  2. Motrices Mirages, Zürich – Musée du Tram
  3. Exposition: Cités Délaissées & Mirages – Arcade84 (Versoix)

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Mirages
Mirages
Switzerland, June 2014
Auf der Erde hat es seit Jahren nicht geregnet und die Welt ist ausgetrocknet. Riham findet seinen sterbenden Vater in der Wüste. Der Junge geht auf die unmögliche Suche nach Wasser, um seinen Vater zu retten. Aber die Sonne macht die Menschen verrückt.
von Wendy Pillonel
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Quelle: swissfilms.ch