Porträt: Die Mittlere Schliessmundschnecke (Macrogastra attenuata lineolata)

Die Mittlere Schliessmundschnecke ist eine faszinierende Vertreterin der Familie der Schliessmundschnecken (Clausiliidae). Diese Schnecken sind bekannt für ihre charakteristische, linksgewundene Gehäuseform und ihren speziellen Verschlussmechanismus.

Biologische Merkmale

  • Wissenschaftlicher Name: Macrogastra attenuata lineolata
  • Gehäuseform: Das Gehäuse ist langgestreckt, spindelförmig und linksgewunden. Dies ist ein markantes Merkmal, da die Mehrheit der Schneckenarten rechtsgewunden ist.
  • Verschlussapparat: Namensgebend ist das „Clausilium“, ein bewegliches, löffelförmiges Kalkplättchen im Inneren der Gehäusemündung, das es der Schnecke erlaubt, ihr Haus bei Trockenheit oder Gefahr luftdicht zu verschliessen.

Lebensraum und Verbreitung

  • Verbreitung: Die Art ist in Europa weit verbreitet. In der Schweiz findet man sie vor allem in bewaldeten Gebieten.
  • Habitat: Sie bevorzugt feuchte, schattige Lebensräume. Oft trifft man sie in Laubwäldern, an Baumstämmen, unter Rinde, in totem Holz oder in feuchtem Laubstreu an.
  • Lebensweise: Die Schnecken ernähren sich vorwiegend von Mikroorganismen, Algen und Pilzen, die sie von Baumrinden oder Steinen abweiden. Aufgrund ihrer nächtlichen und versteckten Lebensweise werden sie oft übersehen.

Besonderheiten

Der Unterart-Zusatz lineolata bezieht sich auf die feine Skulpturierung (Linien) auf der Gehäuseoberfläche. In der Schweiz gilt die Erhaltung der natürlichen Waldstrukturen als entscheidend für das Überleben dieser und verwandter Schliessmundschnecken-Arten, da sie auf ein stabiles Mikroklima angewiesen sind.


Weiterführende Informationen

  1. fotosvomberg.ch – Fotodokumentation von Tieren und Schnecken
  2. InfoSpecies Schweiz – Das Informationszentrum für Artenvielfalt
  3. Weichtiere.at – Umfassendes Portal zur Molluskenfauna Mitteleuropas

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Schnecken Schweiz
Mittlere Schliessmundschnecke
Merkmale
Gehäuse schmal und nadelförmig, linksgewunden und deutlich gerippt. Mündungsrand zusammenhängend und Parietallippe vom Gehäuse getrennt. Gehäusemündung ohne Basalrinne. Ober- und Spirallamelle nicht getrennt, verwachsen. Mondfalte gut entwickelt. Kann mit parietalen Interlamellarfalten auftreten. Oberes Drittel des Gehäuses verjüngt
Fundorte
In der gesamten Schweiz
Lat. Bezeichnung
Macrogastra attenuata
Mittlere Schliessmundschnecke
KImehr über Mittlere Schliessmundschnecke
Quelle: info fauna CSCF