Mon frère se marie: Eine schweizerische Familienkomödie

Der Film "Mon frère se marie" (deutscher Titel: Mein Bruder heiratet) aus dem Jahr 2006 ist eine Produktion des Schweizer Regisseurs Jean-Stéphane Bron. Die Tragikomödie beleuchtet die komplexen Dynamiken innerhalb der Familie Depierraz, deren geordnetes Leben durch die unerwartete Ankündigung einer Hochzeit und den Besuch einer gewissen Madame Nguyen in Aufruhr versetzt wird.

Filmische Eckdaten

  • Produktion: Schweiz, 2006
  • Regie: Jean-Stéphane Bron
  • Drehbuch: Jean-Stéphane Bron, Karine Sudan
  • Länge: 95 Minuten
  • Besetzung: Jean-Luc Bideau, Aurore Clément, Cyril Troley, Delphine Chuillot, u. a.
  • Auszeichnungen: Unter anderem der Prix du cinéma suisse 2007 (Beste Hauptrolle für Jean-Luc Bideau) sowie der Bayard d'or für Cyril Troley beim Festival International du Film Francophone de Namur.

Rezeption

In der Kritik wird der Film ambivalent betrachtet. Während die schauspielerische Leistung, insbesondere von Jean-Luc Bideau, hervorgehoben wird, bemängeln manche Rezensenten die Erzählstruktur. Kritiker wie jene von simifilm.ch merken an, dass der Film trotz inhaltlicher Parallelen zu Ang Lees The Wedding Banquet narrativ nicht immer an Fahrt gewinnt und gelegentlich mäandert, was zu einer eher schwachen Auflösung (Antiklimax) führt. Dennoch genießt der Film einen festen Platz im Schweizer Filmschaffen und wurde auf zahlreichen internationalen Festivals (u. a. Locarno, Shanghai, Karlovy Vary) gezeigt.

Verfügbarkeit

Der Film ist heute für Interessierte über diverse Plattformen zugänglich, die sich dem Schweizer Kino widmen, und wird oft in der Originalfassung mit Untertiteln angeboten.


  1. Artfilm.ch - Offizielle Seite zum Film
  2. Boxproductions - Produktionsdetails zum Film
  3. Simifilm.ch - Kritische Filmanalyse

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Schweizer Filme
Mon frère se marie
Mon frère se marie
Switzerland / France, August 2006
Vinhs Hochzeit steht kurz bevor. Seine leibliche Mutter aus dem Vietnam packt die Gelegenheit, endlich diese Familie Depierraz kennen zu lernen, die ihren Sohn vor über zwanzig Jahren als Boatpeople-Flüchtling in der Schweiz adoptiert hat. Noch immer erhält sie zu Weihnachten eine Postkarte mit besten Wünschen der vereinten Familie. Doch bei den Depierraz hängt der Haussegen schon seit Jahren schief. Die Eltern sind längst geschieden und auch die mittlerweile erwachsenen Kinder reden kaum noch miteinander. Der unerwartete Besuch bringt alles durcheinander. Um den Schein zu wahren, schlüpfen alle nochmals in die alten Rollen der Vorzeigefamilie – mit so komischen wie turbulenten Folgen.
von Jean-Stéphane Bron
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Quelle: swissfilms.ch