Filmporträt: Nachtflattern (2006) – Ein Schweizer Kurzfilm-Erfolg
Der Kurzfilm „Nachtflattern“ (2006) ist ein prägnantes Werk der Schweizer Filmemacherin Carmen Stadler, das während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) entstand.
Inhalt und Thematik
Der 12-minütige Kurzspielfilm porträtiert einen Abend im Leben eines Langzeitpaares um die 40. Die Erzählung beleuchtet den schleichenden Prozess, in dem eine Beziehung zur Gewohnheit wird. Erst ein unvorhersehbares Ereignis bricht den grauen Alltag auf und zwingt die Protagonisten dazu, ihre Situation und die Beziehung aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Hintergrund und Produktion
- Regie & Drehbuch: Carmen Stadler
- Produktionsjahr: 2006
- Format: Kurzspielfilm (Diplomfilm der ZHdK)
- Laufzeit: 12 Minuten
- Kontext: Der Film ist ein Beispiel für Stadlers frühe Arbeit, in der sie sich bereits mit professioneller Dramaturgie und der Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen auseinandersetzte. Die Produktion wurde unter anderem durch die Rechtsberatung des Berufsverbands ARF/FDS unterstützt.
Auszeichnungen und Rezeption
„Nachtflattern“ erlangte in der Schweizer Filmlandschaft hohe Anerkennung. Ein bemerkenswerter Erfolg war der Gewinn des „Golden Leopard of Tomorrow“ sowie des Nachwuchspreises der SUISSIMAGE/SSA im Jahr 2006. Diese Auszeichnungen unterstrichen das Talent von Carmen Stadler, die seit 2007 als freischaffende Autorin, Regisseurin und Cutterin tätig ist. Neben dem filmischen Werk findet sich der Titel auch in kulturellen Kontexten wieder, etwa in Kooperationen mit dem Verein „movo“ (ehemals Theater Traum).
Beste 3 Links zum Thema
- Carmen Stadler – Filmografisches Profil (filmstudieren.ch)
- Eintrag im ARF/FDS Verbandsverzeichnis
- Delia Mayer – Auszeichnungen für „Nachtflattern“ (schauspiel.ch)
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