Steckbrief: Der Nebelgraue Trichterling (Clitocybe nebularis)

Der Nebelgraue Trichterling, im Volksmund oft als Nebelkappe bezeichnet, ist ein weit verbreiteter Pilz, der auch in den Wäldern der Schweiz regelmäßig anzutreffen ist. Er ist bekannt für sein charakteristisches Wachstum in Hexenringen.

Merkmale und Wissenswertes

  • Wachstum: Der Pilz bildet häufig große Hexenringe in Laub- und Nadelwäldern.
  • Geruch: Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist sein intensiver, unangenehm süßlicher Geruch, der oft als parfümiert, schimmelkäseartig oder an Raps erinnernd beschrieben wird.
  • Bestimmung: In der Schweiz wird der Pilz regelmäßig in Pilzvereinen (z. B. Zürich oder Fricktal) bei Bestimmungsabenden thematisiert. Eine optische Bestimmung allein ist jedoch riskant, da Verwechslungsgefahren bestehen.

Essbarkeit und Verträglichkeit

In der modernen Mykologie wird der Nebelgraue Trichterling kritisch betrachtet:

  • Status: Er gilt als bedingt essbar, wird jedoch von vielen Menschen schlecht vertragen.
  • Warnung: Aufgrund häufiger Unverträglichkeitsreaktionen und der Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten (wie dem Buchsblättrigen Trichterling oder gar jungen Knollenblätterpilzen) wird er von vielen Experten heute nicht mehr als Speisepilz empfohlen. Einige Quellen stufen ihn als ungenießbar oder sogar als problematisch ein.
  • Hinweis: Eine rein optische Bestimmung ist keine Verzehrfreigabe. Bei Unklarheiten sollte immer ein lokaler Pilzkontrolleur in der Schweiz konsultiert werden.

Zusammenfassende Tabelle

Eigenschaft Beschreibung
Wissenschaftlicher Name Clitocybe nebularis
Volksname Nebelkappe, Graukappe
Wachstumsweise Oft in Hexenringen
Geruch Süßlich, parfümiert, schimmelkäseartig
Kulinarische Eignung Umstritten / Nicht empfohlen (oft schlecht verträglich)

Die besten Quellen zum Nebelgrauen Trichterling

  1. Graukappe (Nebelkappe) - Vergleich mit Doppelgängern (AWL.ch)
  2. Nebelgrauer Trichterling (Clitocybe nebularis) - Blättler Naturfotografie
  3. Pilzquiz - Expertenwissen (Pilzmesser.ch)

Vielleicht auch interessant


Breitblättriger Rübling

Butterpilz

Echter Pfifferling

Fichten-Zapfenrübling

Flaumiger Birken-Milchling

Fransiger Wulstling

Frauen-Täubling

Früher Ackerling

Gemeine Stinkmorchel

Gemeiner Spaltblättling

Gift-Häubling

Grasgrüner Täubling

Grüngefelderter Täubling

Grünspan-Träuschling

Klebriger Hörnling

Krause Glucke

Kuh-Röhrling

Olivbrauner Schneckling

Riesen-Champignon

Sand-Röhrling

Schaf-Porling

Schwarzpunktierter Schneckling

Sparriger Schüppling

Trompetenpfifferling

Zitronen-Täubling
War das hilfreich?