Dokumentarfilm-Portrait: No More Smoke Signals

Der Dokumentarfilm „No More Smoke Signals“ (2008) der Schweizer Regisseurin Fanny Bräuning ist ein eindrückliches filmisches Zeugnis über das Leben und den Widerstand der Lakota-Indianer in den USA.

Inhalt und Thematik

Der Film porträtiert KILI Radio, den Radiosender der Pine Ridge Reservation in South Dakota. Der Sender gilt als „die Stimme der Lakota-Nation“ und dient als zentrales Kommunikationsmittel, um die kulturelle Identität, die Sprache und den politischen Kampf gegen Marginalisierung wachzuhalten. Der Titel spielt metaphorisch auf den Übergang von archaischen Kommunikationsformen („Rauchzeichen“) hin zu modernen Medien an, um die Rechte und Sorgen eines unterdrückten Volkes in die Welt zu tragen.

Bedeutung in der Schweiz

Der Film fand in der Schweizer Kinolandschaft und Filmkritik ein beachtliches Echo. Er wurde mehrfach in Schweizer Programmkinos und Filmreihen (wie etwa im Pôle Sud oder in Zürcher Häusern) gezeigt und ist bis heute über hiesige Plattformen (wie cinu.ch oder die Kinoketten Arthouse/Riffraff) digital zugänglich.

Wichtige Eckdaten:

  • Regie: Fanny Bräuning
  • Produktionsjahr: 2008
  • Fokus: Alltag, indigene Medienarbeit und sozialer Widerstand im Pine Ridge Reservat.
  • Rezeption: Der Film wurde für seine authentische Herangehensweise gelobt und gilt als wertvoller Beitrag zur kulturellen und dokumentarischen Bildung (u.a. gelistet bei e-media.ch).

Verfügbarkeit

Interessierte Zuschauer in der Schweiz können den Film über verschiedene Streaming-Dienste beziehen, die mit den großen Schweizer Kinobetrieben (Riffraff, Houdini, Kino Luzern) verknüpft sind. Auch DVDs sind teilweise noch über spezialisierte Filmarchive und Händler erhältlich.


  1. Sennhausers Filmblog: No More Smoke Signals – Ausführliche Analyse und Besprechung des Films.
  2. No More Smoke Signals bei cinu.ch – Offizielle Plattform für Streaming und Kinotickets in der Schweiz.
  3. FilmAges - No More Smoke Signals – Pädagogisches Profil und Einordnung des Films als kulturelles Bildungsgut.

Hinweis: Die Suchergebnisse enthielten auch Produkte zu Tabakwaren und Bogensport, die namentlich Begriffe wie "Smoke" enthalten; diese stehen in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Dokumentarfilm von Fanny Bräuning.

Vielleicht auch interessant


After

Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes

Chyenne

Flitzer

Guerre sans images

Hard Stop

Hors temps

Lasten

L`acqua, l`insegna la sete

Mama hat dich lieb

Miriam Goldschmidt - Erfinderin von Dazwischen

Newspaper News

Peaux mortes

Sjeki vatcsh!

Sohn meines Vaters

The Greenhouse Infect

The Other Half Of The Sky - Stories Of Chine...

Un besoin pressant

Une part d`ombre

Wanda, mein Wunder

Wir kamen um zu helfen

Ziellos
War das hilfreich?
Schweizer Filme
No More Smoke Signals
No More Smoke Signals
Switzerland, August 2008
Eine Radiostation, einsam auf einem kleinen Hügel in South Dakota, gegründet in den 70er Jahren von Aktivisten der indianischen Widerstandsbewegung: KILI Radio, «Voice of the Lakota Nation». Ein vergessener Ort zwischen Kampf und Hoffnung, zwischen indianischem Mythos und dem Alltag im ärmsten Reservat der USA. Doch da ist Roxanne Two Bulls, die auf dem Land ihrer Ahnen ein neues Leben beginnen will, der junge DJ Derrick, der bei KILI seine musikalische Ader entdeckt. Da ist der weisse Anwalt Bruce, der seit 30 Jahren versucht, einen indianischen Aktivisten aus dem Gefängnis freizubekommen. Und da taucht plötzlich der frühere AIM-Aktivist John Trudell auf, der in Hollywood als Musiker Karriere gemacht hat. Bei KILI Radio läuft alles zusammen. Statt Rauchzeichen sendet KILI seine Signale durch die Weite der grandiosen Landschaft, mit einer wunderbaren Mischung aus Humor und Melancholie. Native Hip Hop und zerbrochene Windschutzscheiben: Der Stolz kehrt zurück, it really is ok to be Lakota.
von Fanny Bräuning
KImehr über No More Smoke Signals
Quelle: swissfilms.ch