Dokumentarfilm-Porträt: No Promised Land (Schweiz 2019)

Der Dokumentarfilm „No Promised Land“ (2019) ist das Regiedebüt von Raphael Bondy. In einer Koproduktion mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Produktionsfirma Mira Film entstanden, beleuchtet das Werk eine komplexe soziale Thematik in Israel.

Inhalt und Thematik

Seit 1977 wurden in geheimen Evakuierungsaktionen über 36.000 afrikanische Juden aus Äthiopien in das „gelobte Land“ Israel gebracht. Doch für viele der Einwanderer erfüllte sich die Hoffnung auf eine uneingeschränkte Heimat nicht. Der Film porträtiert vier junge äthiopischstämmige Israelis – darunter den Lehrer Benny Aklum und die Modedesignerin Lemlem Mesfin – und thematisiert deren Identitätskrise. Obwohl sie in Israel leben, werden sie oft als Bürger zweiter Klasse wahrgenommen, was ihre Integration und ihr Zugehörigkeitsgefühl massiv erschwert.

Produktionsdaten

  • Regie: Raphael Bondy
  • Produktion: Mira Film (Produzenten: Hercli Bundi, Mira Film)
  • Koproduktion: Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
  • Laufzeit: 52 Minuten
  • Herkunft: Schweiz
  • Beteiligte: Meni Elias (Kamera), Noemi Preiswerk (Schnitt), Tuvia Hizkiyahu (Regieassistenz)

Festivalerfolge

Der Film fand internationale Beachtung und wurde auf verschiedenen renommierten Plattformen präsentiert:

  • Montreal International Black Film Festival (MIBFF) 2019: Honourable Mention
  • Twin Cities Black Film Festival (Minneapolis)
  • Baltimore International Black Film Festival
  • Präsentationen im Rahmen der SERET-Filmreihe

  1. No Promised Land – Offizielle Seite bei Mira Film
  2. No Promised Land bei SERET – Event-Rückblick
  3. No Promised Land – Filmhaus Wien

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Schweizer Filme
No Promised Land
No Promised Land
Switzerland, September 2019
Der Film erzählt von der Identitätskrise der äthiopischen Gemeinschaft in Israel, anhand von vier jüdisch-äthiopischen Israelis. Als Kinder kamen sie ins Gelobte Land, aber eine Heimat haben sie nicht gefunden. In Äthiopien waren sie die Juden, in Israel sind sie die Schwarzen. Nun wecken Demonstrationen auf der Strasse und persönliches Engagement Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
von Raphael Bondy
KImehr über No Promised Land
Quelle: swissfilms.ch