Filmporträt: Oeschenen (Schweizer Fernsehfilm 2004)

Der 2004 erschienene Fernsehfilm "Oeschenen" ist eine Schweizer Produktion, die sich thematisch mit familiärer Entfremdung und der Rückkehr in die Heimat auseinandersetzt. Der Film wurde von der CARAC Film AG produziert und ist fest in der Schweizer Filmlandschaft verankert.

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Handlung dreht sich um den erfolgreichen, 37-jährigen Berner Anwalt Christian Aellig. Nach dem Tod seiner Mutter kehrt er in sein kleines Heimatdorf "Oeschenen" zurück. Dort kommt es zu einem schwierigen Annäherungsprozess an seinen Vater, mit dem Christian aufgrund seines früheren Weggangs aus dem Dorf gebrochen hatte. Die Situation spitzt sich zu, als Christian die Verteidigung seines Vaters übernimmt.

Produktionsdetails und Stab

  • Produktionsjahr: 2004
  • Genre: Fernsehspielfilm
  • Produktionsfirma: CARAC Film AG
  • Regie: Luki Frieden
  • Drehbuch: Reto Caffi
  • Musik: Peter von Siebenthal
  • Laufzeit: ca. 86 Minuten

Der Film ist Teil einer Reihe wichtiger Schweizer Produktionen der frühen 2000er Jahre und wurde im Programm von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) ausgestrahlt. Schauspieler wie Christoph Gaugler, die in dieser Zeit das Schweizer Fernsehen prägten, wirkten an dem Projekt mit.


Empfohlene Quellen

  1. Oeschenen - Projektseite der CARAC Film AG
  2. Reto Caffi - Filmografie und Werdegang (ARF/FDS)
  3. Christoph Gaugler - Porträt und Filmografie

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Oeschenen
Oeschenen
Switzerland, October 2004
«Oeschenen» erzählt eine Vater-Sohn-Geschichte. Der Berner Anwalt Christian Aellig ist ein typischer Stadtmensch. Er lebt mit seiner Freundin Anna Graber in zwei verschiedenen Wohnungen und führt mit seiner Geschäftspartnerin Daniela von Arx eine erfolgreiche Kanzlei. Als seine Mutter stirbt, kehrt er nach zwanzig Jahren erstmals in sein Heimatdorf Oeschenen in den Berner Alpen zurück. Mit dem Vater hat er kein Wort mehr gesprochen, seit er sich damals für ein Studium und gegen die Hofübernahme entschieden hat. Jetzt müssen die beiden wieder miteinander kutschieren. Insbesondere, weil es im Dorf Gerüchte gibt, der Vater habe beim Tod der Mutter nachgeholfen. Bald erfährt der junge Anwalt, dass es im Dorf Pläne für eine grössere Skiüberbauung gibt. Sein Vater steht auch dort im Zentrum des Interesses: Er weigert sich, sein Land an die Unternehmer zu verkaufen. Christian ist überzeugt, dass jemand seinen Vater zum Verkauf zwingen und ihn deshalb mit der Polizei einschüchtern wollte. Mit Hilfe seiner Cousine und seinem Onkel beginnt er nachzuforschen und entdeckt die schreckliche Wahrheit.
von Bernhard Giger
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Quelle: swissfilms.ch