Der Östliche Wiesen-Bocksbart: Ein Porträt
Der Östliche Wiesen-Bocksbart (Tragopogon orientalis), auch als „Orientalischer Bocksbart“ bekannt, ist eine faszinierende Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er zeichnet sich durch seine leuchtend goldgelben Blüten aus, die ihm auch den Beinamen „Dukatenblume“ eingebracht haben.
Botanische Merkmale
- Wuchs: Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 30 und 70 cm erreicht.
- Blütezeit: Die Pflanze ist für ihre Vormittagsblüte bekannt; die Blüten öffnen sich meist nur für wenige Stunden am Vormittag.
- Besonderheiten: Die Pflanze bildet bei der Fruchtreife einen markanten Schirm (ähnlich einer Pusteblume), der – wie der Name „Bocksbart“ bereits andeutet – an einen Bart erinnert.
- Standorte: Der Östliche Wiesen-Bocksbart bevorzugt sonnige Standorte und ist häufig auf Halbtrockenrasen, Wiesen sowie an Wegrändern bis in Höhenlagen von 2.000 Metern anzutreffen.
Schutz und Status in Deutschland
In Deutschland steht der Östliche Wiesen-Bocksbart auf der Roten Liste bereits in der Vorwarnstufe. Da er als wichtige Pollenquelle für diverse Insekten, wie etwa die Gewöhnliche Dörnchensandbiene, dient, ist sein Erhalt für die Biodiversität von Bedeutung.
Verwendung und Geschichte
Historisch gesehen wurde der Bocksbart (in verschiedenen Arten) über Jahrhunderte hinweg als Nahrungsmittel und Heilpflanze kultiviert. Die jungen Triebe wurden aufgrund ihres Geschmacks und Nährwerts früher oft als „Spargel der armen Leute“ bezeichnet.
Die besten 3 Links zum Thema
- Orientalischer Bocksbart (Blumen und Natur)
- Östlicher Wiesen-Bocksbart (Ebbmeyer - Pflanzen-Datenbank)
- Wiesen-Bocksbart - Informationen zur Ökologie (Naturschatz Gipskarst)
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