Der Natternstielige Schneckling: Porträt des Olivbraunen Schnecklings

Der Natternstielige Schneckling (Hygrophorus olivaceoalbus), im Volksmund oft als Olivbrauner Schneckling bezeichnet, ist ein charakteristischer Pilz aus der Familie der Schnecklingsverwandten (Hygrophoraceae). Da es in der Welt der Pilze viele Arten mit olivbraunen Farbtönen gibt, ist eine präzise Bestimmung essenziell.

Steckbrief und Merkmale

  • Wissenschaftlicher Name: Hygrophorus olivaceoalbus
  • Synonym: Limacium olivaceoalbum
  • Optisches Hauptmerkmal: Der namensgebende, genatterte Stiel, der ihn von vielen anderen Schnecklingsarten unterscheidbar macht.
  • Speisewert: Er gilt als hervorragender und wohlschmeckender Speisepilz.

Vorkommen und Lebensraum

Der Pilz bevorzugt Nadelwälder und ist auch in der Schweiz in geeigneten Habitaten anzutreffen. Aufgrund seiner optischen Ähnlichkeit zu anderen Arten ist jedoch Vorsicht geboten.

Wichtige Hinweise zur Verwechslung

In der Pilzkunde ist die Verwechslungsgefahr bei olivbraunen Pilzen groß. Es gibt verschiedene Arten, die bei unerfahrenen Sammlern zu Fehlbestimmungen führen können:

  1. Gefahr durch Verwechslung: Es existieren zahlreiche olivbraune Pilzarten (z. B. aus der Gattung der Schleimköpfe/Cortinarius), die ungenießbar oder sogar giftig sind. Ein klassisches Beispiel für eine gefährliche Verwechslung ist der Olivbraune Schleimkopf (Cortinarius infractus), der als giftig/ungenießbar eingestuft wird.
  2. Abgrenzung: Der Natternstielige Schneckling ist durch seine Stielzeichnung (Natterung) gut charakterisiert. Andere Arten, wie der Olivgraue Schneckling (Hygrophorus mesotephrus) – der bei Eichen und Rotbuchen wächst – oder der Frostschneckling (Hygrophorus hypothejus) mit seinen gelben Lamellen, müssen sicher unterschieden werden.
  3. Sicherheit: Da es bei Pilzen immer wieder zu tödlichen Fehlbestimmungen durch Unwissenheit kommt, sollte man nur Exemplare sammeln, die zweifelsfrei identifiziert sind. Im Zweifelsfall ist eine Pilzkontrollstelle aufzusuchen. In der Schweiz bieten lokale Pilzvereine (wie etwa in Belp) und offizielle Pilzkontrollen wertvolle Unterstützung bei der Bestimmung.

Empfohlene Ressourcen

  1. Natternstieliger Schneckling (Hygrophorus olivaceoalbus) - Fungiversum
  2. Pilzbuch: Natternstieliger Schneckling - Beschreibung & Verwechslung
  3. Pilzverein Belp - Regionale Pilzkunde

Vielleicht auch interessant


Apfel-Täubling

Brätling

Fichten-Zapfenrübling

Flaschen-Stäubling

Fliegenpilz

Frauen-Täubling

Frühjahrs-Giftlorchel

Frühlings-Knollenblätterpilz

Gallertiger Zitterzahn

Gelber Knollenblätterpilz

Gemeiner Rotfussröhrling

Gemeiner Samtfussrübling

Gold-Röhrling

Grauer Lärchen-Röhrling

Grauer Wulstling

Kegelhütiger Knollenblätterpilz

Lärchen-Schneckling

Maronen-Röhrling

Nebelgrauer Trichterling

Pantherpilz

Perlpilz

Purpurschneidiger Blut-Helmling

Rotbrauner Streifling

Sparriger Schüppling

Wiesel-Täubling
War das hilfreich?
Pilze
Olivbrauner Schneckling
Der Olivbraune Schneckling (Hygrophorus olivaceoalbus), auch Natternstieliger Schneckling genannt, ist ein Pilz aus der Gattung der Schnecklinge. Er erscheint von August bis November unter Nadelbäumen in Bergwäldern Nordamerikas und Eurasiens und ist an seinem olivbraunen Hut und seinem länglichen Stiel zu erkennen. Neben seiner Verwendung als Speisepilz hat er vor allem durch jüngst entdeckte, antibiotisch wirkende Inhaltsstoffe an Bedeutung gewonnen.
Olivbrauner Schneckling
KImehr über Olivbrauner Schneckling
Quelle: Wikipedia