Onkel Albin: Ein schweizerisches Filmporträt und kulturelle Einordnung

Der Dokumentarfilm „Onkel Albin“ (auch bekannt als „Guggeli“) ist ein intimes Porträt des Schweizer Originals Albin Fässler. Der von seinem Neffen, Simon Guy Fässler, realisierte Film gewährt tiefe Einblicke in das Leben eines Mannes, der durch seine Vielseitigkeit, Kreativität und skurrilen Erfindungsreichtum besticht.

Kernaspekte des Films und der Figur Albin Fässler

  • Der Protagonist: Albin Fässler, ein Charakter, der durch seine unkonventionelle Art – ob beim Bau einer „Gebirgspanflöte“ oder dem Einsatz von Sprengstoff zur Mistverteilung – beeindruckt.
  • Dokumentarischer Wert: Der Film zeigt die ungeschminkte, verspielte und künstlerische Seite eines Lebens auf dem Hof im Sity.
  • Rezeption: Nach einem Erfolg bei den Solothurner Filmtagen 2011 und Vorführungen in Schweizer Kinos hat sich der Film als regionales Kulturgut etabliert, das durch Filmvorführungen und moderierte Podiumsgespräche mit den Fässlers (Simon und Albin) weiterhin aktiv gehalten wird.

Kontextuelle Abgrenzung

Der Name „Onkel Albin“ tritt in verschiedenen schweizerischen und biografischen Kontexten auf, die jedoch nicht mit dem Film von Simon Guy Fässler zu verwechseln sind:

  • Albin Mühle: Gründer einer bekannten Schweizer Transportunternehmung in Hettlingen.
  • Musikalische Einflüsse: Albin Brun ist ein bekannter Schweizer Musiker, der unter anderem im Projekt „Suisse Miniature“ die musikalische Vielfalt der Schweiz (Walsergebiete, Graubünden) prägt.
  • Literarische Reflexion: Der Autor Albin Rohrer thematisiert in seinen Werken philosophische Fragen des Alltags, die gelegentlich humorvoll familiäre Charaktere (wie einen fiktiven „Onkel Peter“) einbeziehen.
  1. Onkel Albin: Filmvorführung und Diskussion – Kulturybrig
  2. Geschichte der Mühle Transport AG (Albin Mühle)
  3. Albin Brun und Ensemble LA GRISCHA – Projekt Suisse Miniature

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Schweizer Filme
Onkel Albin
Onkel Albin
Switzerland / Germany, January 2011
Lange Zeit war er einfach der Bruder meines Vaters: Onkel Albin. Als Kind verbrachte ich manche Ferien mit meinem Vater auf Albins Hof. Mein Vater starb früh. Die Besuche bei Albin hörten nicht auf. Eines Tages nahm ich die Kamera mit. Ich fand nicht nur Erinnerungen, sondern auch eine unverdorbene Lebensfreude, die meinem Vater vielleicht abhanden kam: der Wille, auf seine ureigene und oft überraschende Art zu überleben. Es ist die verschrobene Poesie, die Albin und seinen Hof umgibt, die mich fesselt und die ich einatmen will, solange er lebt.
von Simon Guy Fässler
KImehr über Onkel Albin
Quelle: swissfilms.ch