Name & Herkunft
„Ozelot“ stammt aus dem Tupi-Guarani-Sprachraum und hat sich in weiten Teilen Lateinamerikas als Bezeichnung für diese elegante, gefleckte Katze durchgesetzt.
Verbreitung & Lebensräume
Mittel- und Südamerika (vom südlichen Texas bis Nordargentinien). In der Schweiz lebt der Ozelot nicht wild; hier trifft man ihn nur in Zoos, Wildparks oder als Plüschtier.
Aussehen & Tarnung
Fellfarbe gelb-braun bis grau mit schwarzen Rosetten und Längsstreifen; helle Unterseite. Die Flecken brechen die Konturen im dichten Blattwerk und machen den Ozelot nahezu unsichtbar.
Sinne & Jagdverhalten
Exzellentes Gehör, scharfes Nachtsehen und räumliches Gespür machen ihn zu einem präzisen, nachtaktiven Einzeljäger.
Ökologische Bedeutung
Als Indikatorart signalisiert sein Vorkommen intakte Regenwald- und Savannen-Ökosysteme (z. B. Pantanal).
Bedrohung & Schutz
Illegale Pelzjagd und Lebensraumverlust gefährden die Bestände. In der Schweiz unterstützt man den Schutz u. a. über WWF-Plüschtiere oder Spenden an Regenwald-Projekte.
Haltung & Rechtliches
Als Wildtier ist der Ozelot für Privatpersonen ungeeignet und artgerecht kaum zu halten. In der Schweiz ist die Haltung zudem bewilligungspflichtig.