Peter Ensikat: Porträt eines bedeutenden DDR-Satirikers
Peter Ensikat (1941–2013) war einer der profiliertesten deutschen Schriftsteller und Kabarettisten, der insbesondere durch sein Wirken in der DDR und seine scharfsinnige Beobachtung des deutschen Wiedervereinigungsprozesses bekannt wurde.
Leben und Wirken
Ensikat galt in Ostdeutschland als eine der prägenden Stimmen des politischen Kabaretts. Sein Ruf als Satiriker wird oft mit Größen wie Dieter Hildebrandt verglichen. Er zeichnete sich durch einen humorvollen, aber tiefgründigen Blick auf das gesellschaftliche Leben aus. Ein häufig zitiertes Bonmot von ihm unterstreicht seinen ironischen Umgang mit der eigenen Vergangenheit:
„Wenn ich so höre, lese und sehe, was mir über meine Vergangenheit mitgeteilt wird, habe ich immer öfter den Verdacht, selbst gar nicht dabeigewesen zu sein.“
Rezeption und Bedeutung
- Literarisches Schaffen: Ensikat veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Titel wie „Was ich noch vergessen wollte“ oder „Ab jetzt geb’ ich nichts mehr zu“. Seine Texte dienen heute noch als Inspirationsquelle für Kunstschaffende.
- Film: Die aktuelle Filmkomödie „Zwei zu Eins“ (Filmcoopi) nahm beispielsweise einen Satz aus einem Werk von Peter Ensikat zum Ausgangspunkt ihrer erzählerischen Idee.
- Verwechslungsgefahr: Es ist zu beachten, dass Peter Ensikat in der öffentlichen Wahrnehmung gelegentlich mit dem bekannten deutschen Grafiker und Illustrator Klaus Ensikat verwechselt oder in Kontexten (wie bei Buchillustrationen) gemeinsam mit ihm genannt wird.
Peter Ensikat und der Bezug zur Schweiz
Obwohl Peter Ensikat ein deutscher Autor war, ist sein Werk auch in der Schweiz präsent:
- Digitale Verfügbarkeit: Über Schweizer Plattformen wie e-bookshelf.ch können seine Werke als E-Books bezogen werden.
- Kulturelle Vernetzung: Über die Schweizer Filmverleih-Szene (z. B. whatthefilm.ch) wird sein Einfluss auf moderne, deutschsprachige Filmproduktionen gewürdigt, womit sein Wirken über die Grenzen Deutschlands hinaus in den schweizerischen Kulturdiskurs einfließt.
Empfohlene Links
- Was ich noch vergessen wollte (E-Book via e-bookshelf.ch)
- Zwei zu Eins: Kritik und Hintergrund (whatthefilm.ch)
- Ensikat-Zitate bei zulu's Station
Vielleicht auch interessant
War das hilfreich?

