Pichincha Vulkan

Der Pichincha-Vulkan – Quitos schlafender Hausberg

Lage und geographische Bedeutung

Der Pichincha ist ein aktiver Stratovulkan in den Anden Ecuadors und der Hausberg der Hauptstadt Quito. Er liegt nur wenige Kilometer westlich des historischen Stadtzentrums. Mit einer Höhe von 4.784 m (Gipfel Rucu Pichincha) ist er deutlich niedriger als die berühmten schneebedeckten Riesen der Avenue of the Volcanoes (z. B. Cotopaxi oder Chimborazo), dennoch spielt er im Alltag und in der Geschichte Quitos eine zentrale Rolle.

Der Name „Allee der Vulkane“ (Avenida de los Volcanes) geht auf den deutschen Naturforscher Alexander von Humboldt zurück, der bei seiner Südamerika-Reise 1802 von der einzigartigen Reihe von Vulkanen entlang der Anden beeindruckt war – darunter auch der Pichincha.

Aktivität und Ausbrüche

Der Pichincha gilt als schlafender, aber nicht erloschener Vulkan. Der letzte bedeutende Ausbruch ereignete sich im Jahr 2002. Frühere grosse Eruptionen (z. B. 1660) bedeckten Quito teilweise mit einer dicken Ascheschicht. Heute wird der Vulkan ständig überwacht. Kleinere phreatische Explosionen und erhöhte seismische Aktivität treten gelegentlich auf.

Touristische Highlights

  • TeleferiQo – eine der höchsten Seilbahnen der Welt
    Die Seilbahn bringt Besucher in nur ca. 10 Minuten von Quito (ca. 2.850 m) auf 3.945 m ü. M. an den Ostrand des Pichincha. Von der Bergstation hat man bei klarer Sicht ein spektakuläres Panorama über Quito und die umliegenden Vulkane.
  • Wanderung zum Kraterrand (Rucu Pichincha)
    Von der TeleferiQo-Station aus ist der Gipfel in 2–4 Stunden zu erreichen. Die Tour ist beliebt, erfordert aber gute Akklimatisation wegen der Höhe.
  • Aussicht auf die „Strasse der Vulkane
    Bei klarer Sicht sieht man von hier aus mehrere weitere Vulkane der Allee, darunter den Atacazo, Pasochoa und teilweise den Cotopaxi.

Bezug zur Schweiz

Viele Schweizer Reiseveranstalter haben den Pichincha und die Avenue of the Volcanoes fest im Programm. Schweizer Reisende schätzen besonders die Kombination aus Zugfahrten auf der „Strasse der Vulkane“ (z. B. mit dem Tren de la Libertad oder dem Eis-Zug zum Chimborazo) und dem Besuch des Pichincha per TeleferiQo. Die Nähe zu Quito macht den Vulkan zu einem idealen Halbtages- oder Tagesausflug für Schweizer Ecuador-Reisende.

  1. Allee der Vulkane – Reisebericht mit TeleferiQo zum Pichincha
  2. Zugfahrten durch die Strasse der Vulkane inkl. Pichincha
  3. RAOnline EDU – Vulkane und ihre Gefahren (Vergleich mit anderen aktiven Vulkanen)

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Vulkane
Pichincha Vulkan
LageEcuador
Höhe4'794 m
Der Pichincha ist der "Hausberg" von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der aktive Vulkan besitzt zwei Gipfel, von denen der Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4690 m) wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha), der ungefähr fünf Kilometer westlich liegt, von Quito aus aber nicht sichtbar ist. Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen.
Pichincha
KImehr über Pichincha
Quelle: Wikipedia