Das Prämenstruelle Syndrom (PMS): Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) beschreibt eine Vielzahl von körperlichen und seelischen Beschwerden, die bei Frauen im gebärfähigen Alter regelmäßig in den Tagen vor der Menstruation auftreten und meist mit Einsetzen der Blutung abklingen. In Deutschland sind schätzungsweise 20 bis 40 Prozent aller Frauen von diesem hormonell bedingten Syndrom betroffen.

Was ist PMS?

Medizinisch betrachtet tritt PMS in der zweiten Zyklushälfte auf, oft im Zusammenhang mit Schwankungen des Progesteronspiegels. Da die Ursachen wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt sind, wird PMS als komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren verstanden.

Häufige Symptome

Die Beschwerden variieren von Frau zu Frau stark in Art und Intensität. Zu den typischen Anzeichen gehören:

  • Psychisch: Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, depressive Verstimmungen und mentale Erschöpfung.
  • Physisch: Unterleibsschmerzen, Spannungsgefühle in der Brust sowie allgemeine körperliche Beschwerden, die den Alltag belasten können.

Diagnose und Unterstützung

Um festzustellen, ob es sich tatsächlich um ein PMS handelt, empfehlen Gynäkologen in Deutschland häufig das Führen eines Zyklustagebuchs. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten können so Häufigkeit und Art der Beschwerden dokumentiert werden, um eine fundierte Diagnose zu ermöglichen.

Behandlungsmöglichkeiten

Da es keine direkte Vorbeugung gibt, zielt die Therapie auf die Linderung der Symptome ab:

  1. Lebensstil: Eine vitalstoffreiche, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Entspannung und regelmäßige, moderate Bewegung (z. B. Spaziergänge) können helfen.
  2. Naturheilkunde & Ergänzungen:
    • Pflanzliche Präparate wie Mönchspfeffer (häufig in Präparaten wie Agnumens® verwendet) haben sich bewährt.
    • Safran-Extrakt wird in Studien zur Stimmungsaufhellung bei PMS untersucht.
    • Die Zufuhr von Calcium und Vitamin B6 kann ebenfalls zur Symptomlinderung beitragen.
  3. Alternative Ansätze: Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet ganzheitliche Ansätze, um Energieblockaden zu lösen, während die klassische Homöopathie individuelle Mittel zur Unterstützung anbietet.

Hinweis: Bei starken Beschwerden, die die Lebensqualität erheblich einschränken, sollte immer ein fachärztlicher Rat eingeholt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen und eine geeignete Therapie zu finden.


Empfohlene weiterführende Informationen

  1. Prämenstruelles Syndrom (PMS) – CityPraxen Berlin
  2. PMS lindern: Ursachen und Strategien – Talasar
  3. Prämenstruelles Syndrom homöopathisch behandeln – Homöopathie Quelle
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Krankheiten
Prämenstruelles Syndrom
Synonym: PMS, prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS/PMDD) Spannungsgefühl in den Brüsten, Ziehen im Unterleib und Stimmungsschwankungen belasten viele Frauen in den Tagen vor ihrer Regelblutung. Diese Beschwerden werden unter dem Begriff prämenstruelles Syndrom zusammengefasst. Das prämenstruelle Syndrom oder kurz PMS ist ein Sammelbegriff für eine grosse Anzahl ganz verschiedener Beschwerden. Allen gemeinsam ist, dass sie zwei Wochen bis ein paar Tage vor der Menstruation beginnen und mit Einsetzen der Blutung aufhören. Körperliche PMS Symptome sind Brustspannen, Ziehen im Unterleib und Pickel. Psychisch emotional drücken sich die Tage vor den Tagen durch depressive Verstimmungen und Reizbarkeit, gesteigerte Ängstlichkeit und Abgeschlagenheit aus. Rund acht von zehn Frauen leiden unter prämenstruellen Beschwerden, das heisst Beschwerden vor der Menstruation. Jede zehnte Frau fühlt sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, bei ca. 3 von 100 Schweizerinnen sind die Symptome so stark, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben müssen (prämenstruelle dysphorische Störung, PMDS). Mit den Wechseljahren verschwinden die Beschwerden wieder.