Pushing Daisies: Eine märchenhafte Krimi-Dramedy

Die US-Serie Pushing Daisies (2007–2008) gilt unter Kritikern und Fans als einer der markantesten Fälle einer zu früh abgesetzten Kultserie. Mit ihrem einzigartigen visuellen Stil, der oft mit den Filmen von Wes Anderson verglichen wird, hat sie sich einen festen Platz in der Fernsehgeschichte gesichert.

Kernkonzept und Handlung

Die Serie bewegt sich in einem Genre-Mix aus Fantasy, Krimi und Dramedy, durchzogen von einem feinsinnigen, schwarzen Humor. Der Titel ist ein Wortspiel: „Pushing up daisies“ ist ein englischer Ausdruck für „die Radieschen von unten betrachten“ (verstorben sein).

  • Der Protagonist: Ned ist ein begnadeter Tortenbäcker mit einer übernatürlichen Gabe. Durch eine einfache Berührung kann er tote Dinge – inklusive Menschen – für eine kurze Zeit wieder zum Leben erwecken.
  • Die Einschränkung: Berührt er die wiederbelebte Person ein zweites Mal, bleibt sie für immer tot. Berührt er sie jedoch nicht innerhalb einer Minute wieder, muss jemand anderes in der direkten Umgebung sterben, um das Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen.
  • Die Story: Diese Prämisse führt zu einer skurrilen „lebende Tote“-Detektivgeschichte, in der Ned gemeinsam mit dem Privatdetektiv Emerson Cod Kriminalfälle löst, indem er die Opfer kurzzeitig befragt. Die romantische Komplikation: Seine Jugendliebe Charlotte „Chuck“ Charles ist eines seiner ersten „Reanimationsobjekte“ – sie dürfen sich nie berühren.

Rezeption in der Schweiz und darüber hinaus

Auch in der Schweiz wurde die Serie von Serien-Liebhabern entdeckt und geschätzt. Blogs wie tize.ch heben hervor, dass Pushing Daisies durch seine Andersartigkeit überzeugt und eine willkommene Abwechslung zum gängigen Serien-Einerlei der späten 2000er Jahre darstellte. Schweizer Serienjunkies führen sie häufig in ihren persönlichen Watchlists als ein Werk, das man gesehen haben muss, auch wenn es nach nur zwei Staffeln und insgesamt 22 Folgen abrupt endete. Der Kultstatus der Serie reicht dabei so weit, dass sie sogar als Inspiration für kreative Projekte dient – von speziellen Kostüm-Entwürfen bis hin zu näh-inspirierten Kleidern, die den ästhetischen Look der Serie aufgreifen.

Zusammenfassung der Eckdaten

  • Produktionszeitraum: 2007–2008
  • Umfang: 2 Staffeln, 22 Folgen
  • Genre: Fantasy, Dramedy, Mystery
  • Stil: Visuell opulente Inszenierung, skurrile Charaktere, schwarzer Humor

  1. Pushing Daisies: Viel zu früh den Serientod gestorben (tize.ch)
  2. 6 Kult-Serien, die viel zu früh abgesetzt wurden (musikexpress.de)
  3. Pushing Daisies - Episoden-Guide & Informationen (myfanbase.de)

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