Rhabarber Giftpflanze
Rhabarber – Giftpflanze für Hunde?
Kurzübersicht zu Toxizität, Risiken und sicherer Haltung (Schweiz)
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Rhabarber (Rheum rhaponticum) steht auf der Liste giftiger Pflanzen für Hunde.
- Giftige Teile: vor allem die Blätter (hoher Oxalsäure-Gehalt), in geringerem Maß auch die Wurzeln.
- Symptome bei Hunden: Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Bauchschmerzen, in schweren Fällen Nierenschäden.
- Stangen: für Hunde nicht giftig, aber nicht als Futter geeignet (zu sauer).
- Schweiz: In Schweizer Gärten und auf Balkonen kommt Rhabarber häufig vor; er ist nicht meldepflichtig, aber als potenziell gefährlich für Haustiere einzustufen.
Sicherheits-Tipps für Hundehalter in der Schweiz
- Blätter und Wurzeln konsequent entfernen und sicher entsorgen (Kompost oder Bio-Sack).
- Hunde vom Rhabarberbeet fernhalten (z. B. mit niedrigem Zaun oder Pflanzkübeln in höherer Lage).
- Bei Verdacht auf Vergiftung: sofort Tierarzt oder Giftnotruf Schweiz (144) kontaktieren.
- Alternative, hundefreundliche Pflanzen: z. B. Erdbeeren, Heidelbeeren, Karotten, Gurken.
Ernte & Verwendung für Menschen (Schweiz)
- Erntezeit: März–Juni (idealerweise bis Johannitag 24. Juni).
- Oxalsäure reduzieren: Blätter entfernen, rote Sorten bevorzugen, immer kochen oder backen.
- Einfrieren: Gewaschene, in Stücke geschnittene Stangen portionsweise einfrieren – hält bis ca. 10 Monate.
- Rezepte: Kompott, Kuchen, Crumble, Marmelade oder Chutney.
Die 5 besten Links
- https://luckys-welt.ch/haltung/giftige-pflanzen-fuer-hunde/
- https://slowtraveltoasia.ch/2020/09/16/rhabarber-gefroren/
- https://www.toppits.ch/de/tipps-und-tricks/rhabarber-einfrieren
- https://blog.hellofresh.ch/darum-ist-rhabarber-gesund/
- https://weinterrasse.ch/gerichte/rhabarber-roh-oder-gekocht-einfrieren/
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