Rocky Mountain Horse – Die sanften Tölter aus den Appalachen
Rasseportrait
Das Rocky Mountain Horse stammt nicht aus den namensgebenden Rocky Mountains, sondern aus den Appalachen in Kentucky. Die Rasse wurde ursprünglich als vielseitiges Arbeits- und Reitpferd gezüchtet und zeichnet sich durch ihre charakteristische, natürliche Gangveranlagung zum Tölt aus. Dabei bleibt stets mindestens ein Huf am Boden – ein besonders angenehmer und gelenkschonender Bewegungsablauf.
Charakter und Einsatz
- Wesen: Gelassen, menschenbezogen und nervenstark – oft als „All-Terrain-Vehicle“ für Reiter beschrieben.
- Einsatz: Freizeit- und Wanderreiten, Therapie- und Reitschulpferd, aber auch für anspruchsvolles Gelände geeignet.
- Haltung: Bevorzugt Offenstallhaltung mit viel Bewegung und Sozialkontakt.
Zucht und Verband
Die Zucht wird von der Rocky Mountain Horse Association (RMHA) kontrolliert. Pferde müssen unter dem Reiter taktklar tölten und dem Rassestandard entsprechen. In Europa ist die Rasse noch relativ selten, wächst aber stetig.
Rocky Mountain Horse in der Schweiz
In der Schweiz wird das Rocky Mountain Horse vor allem in der pferdegestützten Therapie und im Reitunterricht eingesetzt. Ein Beispiel ist der Betrieb PFERDE-ZEIT von Nadine Fuchs, der ein Rocky Mountain Horse-Stute als Therapie- und Reitschulpferd hält und kindgerechte Angebote anbietet.
Beste Links
- Rocky Mountain Horse – gelassener Tölter in schicker Jacke (IGV e.V.)
- PFERDE-ZEIT Nadine Fuchs – Therapie- und Reitschulpferd Rocky Mountain Horse (Schweiz)
- Rocky-Mountain-Horse Züchter – Pferde-Zucht-Sport
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