Die Vielfalt des Namens „Savages“: Eine Übersicht

Der Begriff „Savages“ taucht in der Musik- und Kulturszene in verschiedensten Kontexten auf. Während manche Formationen durch rohen Post-Punk bestechen, bringen andere transkulturelle Folk-Einflüsse auf die Bühne. Hier ist eine Übersicht der unterschiedlichen Entitäten, die sich diesen Namen teilen, mit einem besonderen Fokus auf ihre Präsenz in der Schweiz.

1. Savages (Post-Punk aus London)

Diese Band ist die wohl bekannteste unter dem Namen. Mit ihrem gitarrenlastigen, authentischen Post-Punk-Sound und der Frontfrau Jehnny Beth sind sie international erfolgreich.

  • Stil: Dreckige, aufwendige Gitarrenmusik, oft verglichen mit dem Sound der späten 70er oder 80er Jahre.
  • Schweiz-Bezug: Die Band trat mehrfach in der Schweiz auf, etwa im Dynamo Zürich (2016) oder auf der berühmten Bad Bonn Kilbi, wo ihre energiegeladene Performance für Aufsehen sorgte.

2. Worldly Savages (World Music / Gypsy Punk)

Im Gegensatz zur Post-Punk-Gruppe handelt es sich hierbei um ein internationales Kollektiv, das Musik als grenzenloses nomadisches Konzept begreift.

  • Stil: Eine Mischung aus Balkan Beats, Gypsy Punk und Folk-Energie.
  • Schweiz-Bezug: Die Band gastierte beispielsweise im TapTab (Schaffhausen), wo sie für ihren „transkulturellen Folk-Punk-Express“ bekannt wurden.

3. Barrence Whitfield & The Savages

Eine explosive Partyband aus Boston, die tief in der Tradition des US-amerikanischen Rock ’n’ Roll verwurzelt ist.

  • Stil: Eine Mischung aus Soul, Blues, Rhythm & Blues und Garage-Punk. Barrence Whitfield gilt als einer der letzten großen „Soul Screamer“.
  • Schweiz-Bezug: Die Band tourte durch die Schweiz und brachte ihren schweisstreibenden Sound unter anderem nach Laufen zum Stedtli-Blues.

4. Weitere kulturelle Bezüge

  • Drag-Szene: In Zürich ist die Künstlerin „Lola Savages“ Teil des Kollektivs Haus of UnArt und bildet zusammen mit Mauve de Mirabelle die Drag-Band „Lola & Mauve“.
  • Lifestyle: Unter dem Namen „Caldwell Savages“ ist zudem eine Zigarrenlinie bekannt, die in Schweizer Fachgeschäften (wie Davidoff of Geneva) für ihre kraftvollen Aromen geschätzt wird.

  1. Konzertbericht: Savages (15.03.2016, Dynamo Zürich) – WAVEBUZZ
  2. Live: Worldly Savages (London) im TapTab
  3. Lieben der Bad Bonn Kilbi 2016 (Kritik zu Savages)

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Savages haben alles richtig gemacht: Die Band um die französische Sängerin Jenny Beth aka Camille Berthonier hat sich kurz nach ihrer Gründung in London 2011 im Web erst einmal rar gemacht und stattdessen wohl platzierte Secret Gigs gespielt, zu denen aufgrund von Mund-zu-Mund-Propaganda Stars wie Nick Cave oder Bernard Butler kamen.
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Quelle: wdr.de