Schabrackenschakal

Der Schabrackenschakal – Eleganter Überlebenskünstler Afrikas

Steckbrief

Wissenschaftlicher Name: Canis mesomelas
Deutscher Name: Schabrackenschakal (auch Schwarzrückenschakal)
Grösse: Schulterhöhe 38–48 cm, Gewicht 6–12 kg
Besonderes Merkmal: Auffälliger schwarzer „Sattel“ (Schabracke) auf dem Rücken, der sich deutlich vom rostbraunen bis goldgelben Fell abhebt.

Lebensraum und Verbreitung

Der Schabrackenschakal ist in zwei getrennten Populationen verbreitet: einer in Ostafrika (Äthiopien bis Tansania) und einer in Süd- und Südwestafrika (von Namibia über Botswana, Südafrika bis Mosambik). Er besiedelt vor allem offene Savannen, Halbwüsten und Buschland.

In der Schweiz ist der Schabrackenschakal nicht heimisch. Er wird jedoch regelmässig in Schweizer Zoos und Wildparks gehalten (z. B. im Bioparc Valencia-Show oder als Präparationsmodell) und taucht in der einheimischen Präparationsbranche auf. In der Schweiz wird derzeit vor allem der Goldschakal (Canis aureus) als neue Einwandererart diskutiert – der Schabrackenschakal hingegen bleibt ein reines Afrikatier.

Verhalten und Ökologie

Der Schabrackenschakal ist ein hochintelligenter und extrem anpassungsfähiger Canide. Er lebt meist paarweise oder in kleinen Familienverbänden. Bekannt ist seine enge ökologische Beziehung zu grossen Raubtieren:

  • Er folgt Löwen, Leoparden und Hyänen und ernährt sich von deren Beuteresten.
  • Besonders in der Kalahari und im Krüger Nationalpark wird er häufig zusammen mit Tüpfel- und Braunen Hyänen beobachtet.
  • Er ist ein opportunistischer Allesfresser: Kleinsäuger, Vögel, Insekten, Früchte und Aas stehen auf seinem Speiseplan.

Beobachtungen aus den verlinkten Schweizer Quellen

  • Kgalagadi Transfrontier Park (Aschi Widmer): Sehr seltene und emotionale Begegnung – der Fotograf sah nach 25 Jahren erst zum zweiten Mal einen Schabrackenschakal zusammen mit einer Braunen Hyäne.
  • Krüger Nationalpark: Ein Schabrackenschakal läuft ahnungslos in Richtung einer Löwengruppe – ein klassisches Beispiel für sein risikobereites, aber wachsames Verhalten.
  • Zimanga Private Game Reserve: Hervorragende Fotos aus Hide-Photographien, die die Schönheit des schwarzen Sattels besonders gut zeigen.
  • Etosha Nationalpark (Thomas O. Koller): Beeindruckendes Foto eines Schabrackenschakals aus Namibia.
  1. Kgalagadi Transfrontier Park – Seltene Begegnung mit Schabrackenschakal und Brauner Hyäne
  2. Schabrackenschakal im Krüger Nationalpark (Pil-Art Fotografie)
  3. RAW-Wildlife.ch – Zimanga Overnight Hides (hochwertige Schabrackenschakal-Fotos)

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Der Schabrackenschakal (Canis mesomelas) ist ein Wildhund der afrikanischen Savanne und wird zu den Echten Hunden der Gattung Canis gerechnet. Mit einer Körperlänge von durchschnittlich 75 Zentimetern und einer Schulterhöhe von weniger als 50 Zentimetern gehört er innerhalb der Gattung zu den kleineren Arten. Gegenüber anderen Schakalen ist das kennzeichnende und namensgebende Merkmal ein dunkler Sattelfleck, der sich über den Rücken zieht.
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Quelle: Wikipedia