See Forelle Fisch

Seeforelle – Clever angeln am Schweizer See

1. Lebensraum & Verbreitung in der Schweiz
Die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) bewohnt grosse, sauerstoffreiche Voralpenseen wie Vierwaldstättersee, Thunersee, Brienzersee oder Lungerersee. Sie ist wanderfreudig, durchstreift weite Strecken und laicht in den einmündenden Flüssen.

2. Biologie & Verhalten
• Wachstum: bei bester Wasserqualität bis 80 cm und 8–10 kg
• Ernährung: Insektenlarven, Kleinfische, Krebse
• Aktivitätszeiten: Dämmerung und Nacht; tagsüber oft in 10–30 m Tiefe

3. Schon- & Mindestmass-Vorschriften (Beispiel Lungerersee)
Schonzeit: 1. Oktober – 25. Dezember
Mindestmass: 50 cm (untermasige Fische sind sofort zurückzusetzen)

4. Erfolgreiche Fangmethoden
Tremarella / Zittertechnik – Biss auf Biss mit 0,18 mm Vorfach
Sbirolino & Bombarda – Weitwürfe mit Gummiköder oder Spoon
Grundangeln – Forellenteig oder Wurm am Grund, 2–4 m Tiefe
Fliegenfischen – Streamer oder Nymphen im Zulauf während der Dämmerung
Pose / Pose-Angeln – 1–3 m Tiefe mit kleinen Blinker oder Teig

5. Saisonale Köder-Empfehlung
Frühling: kleine Spoon (3–5 g), Gummifisch 5 cm
Sommer: Ultralight-Wobbler, Sbirolino mit Streamer
Herbst: große Spoon (7–9 g) oder toter Fisch am Grund
Winter: Forellenteig oder langsam geführte Gummiköder

6. Nachhaltigkeit & Aufzucht
Schweizer Bio-Zuchten (z. B. Blausee) setzen auf langsames Wachstum und beste Wasserqualität. Besatzfische aus solchen Betrieben schonen die Wildbestände und liefern gleichzeitig hervorragende Speisefische.

7. Rezeptidee – Forelle «Müllerin Art»
• Fisch filetieren, salzen, in Mehl wenden
• In Butter goldbraun braten, mit Zitrone und Petersilie servieren
• Dazu Bratkartoffeln oder ein grüner Salat


Die 5 besten Links

  1. https://www.bernhard-fishing.ch/geschenke/buecher/allgemeine-fischerei/forelle-clever-angeln-am-see-52347/
  2. https://petri-heil.ch/de/schweizer-topgewaesser-fuer-seeforellen--1119
  3. https://www.blausee.ch/de/bio-forellenzucht
  4. https://www.fischerparadies.ch/fischerei/fischarten
  5. https://daspaulimagazin.ch/de/freitext/warenkunde-angeln-forelle-oder-forellen-wer-oder-was-isst-sie-und-wenn-ja-wieviele-geangelt-und-geschrieben-von-stefan-schramm

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Torpedoförmiger, seitlich etwas abgeflachter Körper; ältere Tiere hochrückiger als Jungfische. Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Mundspalte weit, reicht bis hinter die Augen. Bezahnung des Pflugscharbeins: 4-6 Zähne auf der Platte, meist vorne einfache, hinten doppelte Zahnreihen auf dem Stiel. Grundfärbung je nach Gewässer recht verschieden. Rücken meist blaugrau oder grünlichgrau; Flanken hell glänzend, mit unterschiedlich grossen, unregelmässig geformten, manchmal x-förmigen schwarzen Flecken, dazwischen auch rötliche Punkte und Ringe, vor allem bei Jungfischen. Mittellänge 40-80 cm, max. bis 140 cm lang. Die Seeforelle unterscheidet sich von der Bachforelle als Art nicht (gleicher Genotyp). Es handelt sich dabei nur um eine unterschiedliche Standortform.
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Source: vol.be.ch