Siebenschläfer – Wildtier der Schweiz

Merkmale & Lebensweise

  • Wissenschaftlicher Name: Glis glis (Familie der Schlafmäuse)
  • Aussehen: Mausgroß, buschiger Schwanz, große Augen, zwei scharfe Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer
  • Verhalten: Nachtaktiv, erzeugt marderähnliche Geräusche
  • Lebensraum: Unterholzreiche Wälder, Baumhöhlen, gelegentlich Nistkästen oder Dachböden

Vorkommen in der Schweiz

  • Häufigste Schlafmäuse-Art im Schweizer Mittelland
  • Bestand in weiten Teilen des Verbreitungsgebiets deutlich rückläufig
  • Steht in der Schweiz unter Naturschutz

Interaktion mit Menschen

  • Nistet manchmal in Dachböden, Hohlräumen oder Nistkästen
  • Kann Kabel, Isolierungen und Einrichtungen beschädigen
  • Wichtig: Eigenständige Bekämpfung ist nicht zulässig – bei Problemen Fachleute oder Wildtierstation kontaktieren

Was tun bei Fund?

  • Nicht stören: Bei Nistkasten-Fund Kasten rasch schließen und wieder aufhängen
  • Schäden vermeiden: Zugänge mit Gittern oder Dichtungsmaterial verschließen
  • Bei Problemen: Wildtierstation oder Fachbetrieb für humane Umsiedlung kontaktieren

  1. Siebenschläfer – Umweltberatung Luzern
  2. Wildtier gefunden – was tun? (KleinTierRettung)
  3. Der Siebenschläfer – ein friedlicher Nachbar (Thunersee-Liebi)

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Siebenschläfer
Der fast durchgehend grau gefärbte Siebenschläfer fällt durch seinen buschigen Schwanz und den schwarzen Knopfaugen auf. Er lebt vor allem in Bäumen und Büschen, in denen er den Tag verschläft. Siebenschläfer sind, wie der Name schon andeutet, Winterschläfer. Ab Oktober suchen sich die Tiere einen geschützten Ort auf, zum Beispiel eine natürliche Baumhöhle, und überwintern dort bis Mitte oder Ende Mai – also sieben Monate.
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Quellen: Naturpark Goldau, Wikipedia