Sila and the Gatekeepers of the Arctic: Eine filmische Reise zwischen Tradition und Klimawandel
Der Dokumentarfilm Sila and the Gatekeepers of the Arctic (2015) ist eine schweizerisch-amerikanische Koproduktion unter der Regie von Corina Gamma. Das Werk beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen in Grönland und stellt dabei das grönländische Konzept „Sila“ in den Mittelpunkt.
Inhalt und Thematik
Der Begriff „Sila“ ist facettenreich: Er umfasst sowohl das Wetter als auch das Bewusstsein und das Universum. Der Film porträtiert Menschen im nördlichsten bewohnten Dorf der Welt und zeigt aus nächster Nähe, wie der Klimawandel das Leben dieser Gemeinschaften beeinflusst. Anstatt das Thema nur abstrakt zu behandeln, verleiht Corina Gamma dem globalen, hochpolitischen Problem ein menschliches Gesicht.
Produktion und Schweiz-Bezug
Die Produktion erfolgte in Zusammenarbeit der Schweizer Produktionsfirma tellfilm (Zürich) mit PegoMark Inc. Der Film wurde unter anderem bei den renommierten Solothurner Filmtagen präsentiert. Die schweizerische Beteiligung unterstreicht den Anspruch des Films, globale ökologische Fragestellungen einem hiesigen Publikum nahezubringen, wobei der Film auch kritische Diskussionen über die filmische Struktur und die Montage anregte.
Eckdaten zum Film
- Regie & Kamera: Corina Gamma
- Produktion: tellfilm (CH), PegoMark Inc. (USA)
- Länge: 70 Minuten
- Erscheinungsjahr: 2015
Die besten 3 Links zum Film
- Sila and the Gatekeepers of the Arctic - Offizielle Seite bei tellfilm
- Planet Festival 2021 - Filminformationen
- Berichterstattung zu den 51. Solothurner Filmtagen
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