Sognando un’isola: Ein filmisches Porträt über Isolation und Wandel

Der Dokumentarfilm "Sognando un’isola" (Träumen von einer Insel) des Tessiner Regisseurs Andrea Pellerani ist ein bedeutendes Werk des zeitgenössischen Schweizer Kinos. Er beleuchtet das Leben auf der japanischen Insel Ikeshima und stellt dabei universelle Fragen über das Zusammenleben in einer Post-Wachstumsgesellschaft.

Inhalt und Thematik

Der Film entführt das Publikum auf die abgelegene Insel Ikeshima. Einst durch den Kohlebergbau geprägt, ist die Insel nach der Schließung der Minen heute nahezu verlassen. Die wenigen verbliebenen Bewohner leben in einer fast surrealen Umgebung und versuchen, an einer Normalität festzuhalten, die ihnen zunehmend entgleitet.

  • Philosophischer Ansatz: Der Film dient als „onirische Reise“ (traumartige Reise), die den Zuschauer dazu anregt, über das menschliche Verhältnis zur Erde, soziale Isolation und Einsamkeit nachzudenken.
  • Zukunftsvision: Ikeshima fungiert als Modell für eine mögliche Zukunft – was passiert, wenn die wirtschaftlichen Räder stillstehen und die moderne Gesellschaftsform in sich zusammenbricht?

Schweizer Kontext und Produktion

"Sognando un’isola" ist fest in der Schweizer Filmlandschaft verankert:

  • Regie: Der Tessiner Andrea Pellerani zeichnet für die Regie verantwortlich, wodurch der Film ein wichtiges Zeugnis des italienischsprachigen Schweizer Filmschaffens ist.
  • Produktion: Der Film wurde maßgeblich von der in der Schweiz ansässigen Amka Films Productions realisiert und durch verschiedene Institutionen, wie den Teleproduktions-Fonds, gefördert.
  • Präsenz: Das Werk war Teil bedeutender Schweizer Filmveranstaltungen, darunter die Solothurner Filmtage, und wird regelmäßig im Rahmen von Programmen zur Förderung des Schweizer Films (z. B. Cineclub del Mendrisiotto) präsentiert.
  • Sprachvielfalt: Der Film wird mit Untertiteln in Italienisch, Französisch und Deutsch angeboten, was seinen interkantonalen Charakter unterstreicht.

  1. Let’s Doc! – Sognando un’isola – Ausführliche Informationen zum Inhalt und den Hintergründen des Projekts.
  2. Ticino Film Commission – Schweizer Filmtage – Einblick in die Bedeutung des Films für die Tessiner und Schweizer Filmkultur.
  3. Tele-Streaming – Highlights der Woche – Der Film als Streaming-Empfehlung im Schweizer Medienkontext.

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Schweizer Filme
Sognando un'isola
Sognando un'isola
Switzerland, Planned for 1st quarter 2021
Was würde passieren, wenn alles stehen bliebe? Wenn die Antriebsräder der Wirtschaft endgültig klemmten? Die japanische Insel Ikeshima ist ein Ort, der seiner Zeit voraus zu sein scheint und uns eine mögliche Zukunft zeigt. Die wenigen verbliebenen Bewohner leben in einer surrealen Umgebung und klammern sich fest an eine Normalität, die ihnen jedoch zu entgleiten scheint. Eine traumartige Reise, die uns zwingt, über unsere Beziehung zum Planeten, aber auch über soziale Isolation und Einsamkeit nachzudenken.
von Andrea Pellerani
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Quelle: swissfilms.ch