Spira Mirabilis: Film, Kunst und musikalisches Erbe

Der Begriff Spira mirabilis („wunderbare Spirale“) bezeichnet in der Geometrie die logarithmische Spirale, die für ihre mathematische Perfektion bekannt ist. In der Schweiz ist der Name sowohl mit einem preisgekrönten Dokumentarfilm als auch mit renommierten musikalischen Projekten verbunden.

Der Dokumentarfilm von Massimo D’Anolfi und Martina Parenti

Der 2016 erschienene Dokumentarfilm Spira Mirabilis ist eine filmische Hommage an das menschliche Streben nach Unsterblichkeit. Die Regisseure Massimo D’Anolfi und Martina Parenti verknüpfen darin verschiedene Erzählstränge, die sich wie eine Spirale um das Thema Ewigkeit und Perfektion winden.

  • Schweizer Premiere & Auszeichnung: Der Film feierte seine Berner Kinopremiere am 20. April 2017, bei der das PANArt Pangensemble live auftrat.
  • Berner Filmpreis: Aufgrund seiner künstlerischen Qualität wurde das Werk mit dem Berner Filmpreis 2017 geehrt.
  • Verfügbarkeit: In der Schweiz kann der Film über den „Filmbringer“-Vertrieb als DVD bezogen werden.

Musikalische Verbindung: Das Projekt „Spira mirabilis“

Interessanterweise existiert neben dem Film ein gleichnamiges, hochkarätiges internationales Studien- und Musikerprojekt. Viele Schweizer Musikerinnen und Musiker sowie in der Schweiz tätige Künstler sind Teil dieses Orchesters oder wurden durch dieses Ensemble geprägt.

  • Vernetzung: Künstler wie der Klarinettist Lionel Andrey, die Oboistin Mirjam Hüttner (aktiv u.a. bei Camerata Bern) sowie die Flötistin Anne Parisot sind oder waren Teil des Projekts Spira mirabilis.
  • Bedeutung: Das Ensemble zeichnet sich durch seine Arbeitsweise aus, bei der klassische Werke in einer kollaborativen Struktur erarbeitet werden, was die „wunderbare“ Verbindung von individueller Exzellenz und kollektivem Streben widerspiegelt.

  1. Spira Mirabilis - Informationen zum Film (Filmbringer)
  2. Berner Kinopremiere und Auszeichnung bei PANArt
  3. Mathematischer Hintergrund: Was ist eine Spira mirabilis?

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Schweizer Filme
Spira Mirabilis
Spira Mirabilis
Italy / Switzerland, September 2016
Der Film reflektiert die Idee der Unsterblichkeit anhand der vier Naturelemente: Das Wasser, die Luft, die Erde und das Feuer. Zu den vier Elementen gesellt sich ein fünftes aristotelisches Element, der Äther, der als Prolog und Epilog zum Film dient. Unsterblichkeit im Sinne des ewigen Lebens beinhaltet eine Geburt und die anschliessende Überwindung des Todes. Wir möchten diesen Begriff durch eine humanistische Perspektive beleuchten und von der Grossartigkeit der Bestrebungen des Menschen erzählen, der Unsterblichkeit Sinn zu verleihen.
von Massimo D'Anolfi, Martina Parenti
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Quelle: swissfilms.ch