Stella Ciao: Ein filmisches Porträt des Wandels am Lago Maggiore
Der Dokumentarfilm „Stella Ciao“ unter der Regie von Vito Robbiani ist ein einfühlsames Porträt über den Untergang eines geschichtsträchtigen Ortes in der Schweiz.
Inhalt und Hintergrund
Der Film beleuchtet die letzten anderthalb Jahre des Gästehauses „Stella d'Oro“, das vor über hundert Jahren an den Schweizer Ufern des Lago Maggiore errichtet wurde. Im Zentrum steht der 50-jährige Silvio, ein auf Sardinien geborener Liebhaber von Jazzmusik und Karaoke, der das Haus mit viel Herzblut führt.
Das „Stella d'Oro“ diente über Jahrzehnte als Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Kulturen – von Touristen bis hin zu Asylsuchenden. Der Film dokumentiert das Ende dieser Ära: Das Anwesen ist dem Abriss geweiht, da es einem privaten Bauprojekt weichen soll. „Stella Ciao“ versteht sich als ein einzigartiger, unwiederbringlicher Blick auf ein Stück Schweizer Sozialgeschichte, kurz bevor diese unwiderruflich zerstört wird.
Produktion und Festivals
- Regie: Vito Robbiani
- Musik: Riccardo Studer (Pic Film)
- Produktion: Der Film wurde durch verschiedene Schweizer und internationale Plattformen sowie Festivals (u.a. CineMo Castello di Mesocco, Visioni dal mondo) gewürdigt.
- Kamera: Ariel Salati (Cinematography)
Wichtige Links zum Film
- Stella Ciao – Ariel Salati (Cinematography)
- Stella Ciao – Rough Cat IT (Produktionsdetails)
- Visioni dal mondo – Internationale Filmfestivals
(Hinweis: Bei der Suche nach dem Titel "Stella Ciao" können im Internet auch kommerzielle Ergebnisse zu Produkten wie Schokolade (Chocolat Stella) oder Radsportbekleidung erscheinen, die jedoch in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Dokumentarfilm von Vito Robbiani stehen.)
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